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| 18:32 Uhr

48 Stunden-Aktion
Hier packen Jugendliche kräftig mit an

Jugendkoordinatorin  Gabi Schütze (vorn rechts) bereitet mit Celine Neumann (links) und Michael Jurack (Mitte hinten) alte Fenster auf.
Jugendkoordinatorin Gabi Schütze (vorn rechts) bereitet mit Celine Neumann (links) und Michael Jurack (Mitte hinten) alte Fenster auf. FOTO: Susanne Kunze
Schenkendöbern. Drei Jugendklubs in der Gemeinde Schenkendöbern machen bei der 48 Stunden-Aktion der Landjugend mit.

  Drei Jugendklubs der Gemeinde Schenkendöbern haben sich am Wochenende an der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend beteiligt und ihre Räumlichkeiten aufgeräumt, gestrichen, repariert, Grün- und Teichpflege betrieben oder neues Inventar eingebaut.

Die jungen Leute aus Grano hatten sich die Aufbereitung des ehemaligen Bio-Raumes auf dem Gelände vom Haus der Generationen als Aufgabe gesetzt. Weil der Raum von der Allgemeinheit im Dorf genutzt wird, lagern dort Dinge, die die Bewohnern des Dorfes und für Feste benötigen. Diese wurden geordnet und ein Plätzchen des Raumes für die jungen Leute hergerichtet. Außerdem wurden die Außenfassade gestrichen,  Fenster repariert und mit Schutzgittern versehen. Auch die Dachrinnen benötigten eine Generalüberholung.

Der Jugendklub Sembten nahm zum dritten Mal an der Aktion teil. Wie schon in den vergangenen Jahren machten sie erst mal klar Schiff in ihrem gemütlichen Raum gegenüber der Interkulturellen Stätte. Dann wurde im Klub hinter der Bar eine neue Arbeitsplatte angebracht.

Fast in jedem Jahr dabei ist die Jugend aus Bärenklau. In diesem Jahr wurden im Vorfeld ein paar aufwendige Aufgaben geplant, deshalb hieß es für Jugendklubchef Daniel Barth, auch die fleißigen Helfer gut einzuteilen. So kümmerten sich einige um die Grünflächen und den Teich am Klubhaus. Aber auch der Frühjahrsputz stand an. Aufwendiger waren die Instandhaltung der Außenfassade und die Sanierung des Klubdaches.

Gaby Schütze, Jugendkoordinatorin in der Gemeinde Schenkendöbern, ist stolz auf alle Jugendlichen, die am Wochenende im Einsatz waren. „Mittlerweile melden sich die jeweiligen Jugendklubs ganz selbstständig für die Aktion an und nehmen auch sonst viel selbst in die Hand“, erzählt sie. Natürlich unterstützt sie im Vorfeld, wo sie kann und schaute auch am Samstag bei allen drei „Baustellen“ vorbei.

Die Berlin-Brandenburgische Landjugend veranstaltet diese  48-Stunden-Aktion bereits zum 21. Mal im Land Brandenburg. Jugendliche und Erwachsene packen gemeinsam an, gestalten ihre Heimat, ihren Ort oder helfen in der Nachbarschaft. Die 48-Stunden-Aktion ist Experimentierfeld für allerlei Vorhaben und Ideen. Es geht darum, gemeinsam etwas zu schaffen, dabei Spaß zu haben und über die Aktion natürlich auch neue Leute kennenzulernen. Die Schirmherrschaft für die 48-Stunden-Aktion 2018 haben die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport Britta Ernst (SPD) und der Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger (SPD) übernommen.

Wie hier in Bärenklau packten junge Leute in den Döfern an und verschönerten ihre Jugendklubs.
Wie hier in Bärenklau packten junge Leute in den Döfern an und verschönerten ihre Jugendklubs. FOTO: Ute Richter