(red/ten) Noch knapp vier Wochen, dann steigt auf dem Friedrich-Wilke-Platz die 25. Auflage des Gubener Appelfestes. Inzwischen steht das komplette Programm für den 7. und 8. September fest. Die Veranstalter vom Marketing- und Tourismusverein (MuT) setzen in erster Linie auf traditionelle Inhalte.

So präsentieren sich am Samstag, ab 13 Uhr, wieder die Gubener Versorgungsbetriebe. So wird beispielsweise die Energieversorgung Guben die Kinder auf spielerische Art entdecken lassen, wie der Strom in die Steckdose kommt. Und der Gubener Wasser- und Abwasserzweckverband lädt zum Verkosten des Wassers aus dem Wasserwerk Schenkendöbern ein.

Zum Programm gehört auch wieder die große Ernteausstellung in der Alten Färberei. Die Besucher erwarten am Samstag von 13 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr unter anderem eine Apfelsortenschau, Tipps von Imkern und Floristikern sowie eine Pilzberatung. Wenige Meter weiter, auf dem Gelände des PSV Guben an der Mittelstraße, wird an beiden Tagen das Apfelkönigschießen nach Wilhelm Tell durchgeführt.

Nicht fehlen dürfen beim Jubiläums-Appelfest das sonntägliche Treffen der Majestäten, der ökumenische Gottesdienst, das bunte Markttreiben oder die Übergabe des Goldenen Apfels, die dieses Mal am Sonntagabend stattfindet. Neu sind eine E-Bike- und E-Roller-Probierstation in der Straupitzstraße und das Angebot der Evangelischen Kirche unter dem Motto „Labor für ungewöhnliche Antworten“.

Noch geheim ist aber der vielleicht wichtigste Programmpunkt. Die Macher vom MuT halten sich nämlich weiterhin bedeckt, wie es in puncto Apfelkönigin weitergeht, nachdem das Ehrenamt in diesem Jahr nicht ausgeschrieben wurde. Klar ist, dass es am Sonntag, 8. September, gegen 18.15 Uhr die Verabschiedung der 24. Apfelkönigin Simone Klotz und anschließend einen Festakt „25 Jahre Gubener Apfelkönigin“ geben wird. Wer aber in den folgenden zwölf Monaten in Guben „regieren“ wird, das ist noch offen – und wird vielleicht sogar erst an diesem Abend dem Publikum auf dem Friedrich-Wilke-Platz verraten.