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| 19:35 Uhr

Guben
Halsbrecherische Aktionen

Hunderte Besucher sahen am Sonntagnachmittag die atemberaubende Show der Korth-Familie.
Hunderte Besucher sahen am Sonntagnachmittag die atemberaubende Show der Korth-Familie. FOTO: Ute Richter
Guben. Monstertruck-Show der Korth-Brothers vor Hunderten Zuschauern.

Quietschende Reifen und jede Menge Blech gab es am Sonntagnachmittag am Neißecenter in Guben. Doch kein Unfall war geschehen, sondern eine Monster-Truck-Show der Korth-Brothers aus Thüringen zu erleben. Und das wollten sich mehrere hundert Gubener und Besucher nicht entgehen lassen. Vom hinteren Teil des Parkplatzes am Neißecenter bis hin zu Rewe schlängelten sich die Besucher an der Kasse. Doch das Anstehen hat sich gelohnt.

Atemberaubende Stunts von Jeffrey und Anthony Korth ließen bei so Manchem den Atem stocken. Vater und Sohn boten mit viel Aufwand, Vorbereitung und Präzision „halsbrecherische“ Aktionen. Eine wahres BMW-Ballett inklusive 360-Grad-Drehung zweier Autos synchron, ein fliegendes Motorrad über fünf Pkw, eine Fahrt durch ein lichterloh brennendes Hindernis sowie Fahrten auf zwei statt vier Autoreifen waren zu erleben. Im wahrsten Sinne des Wortes flogen die Fetzen, in diesem Falle die Blechfetzen. Absolute Präzision und Sicherheit ist dabei für Vater Jeffrey Korth oberstes Gebot. Denn er weiß, was er da tut. Bereits in dritter Generation übt er sozusagen sein Hobby im Beruf aus, war in etlichen Fernsehsendungen zu sehen, hat Preise gewonnen und mehrere Guinessbuchrekorde aufgestellt.

Und genau deshalb blieb es wahrscheinlich auch nicht aus, dass auch er seinen Sohn mit dem Virus ansteckte. Exakt aufeinander abgestimmt präsentierten sie ihre Darbietungen und erhielten jede Menge Applaus der zahlreichen Besucher. Schlag auf Schlag zeigten sie einen „Kracher“ nach dem anderen. Für Gerald Lippke und seinen Sohn Leon war diese Veranstaltung jedenfalls sehr sehenswert. „Das ist schon ganz schön verrückt, was die beiden da machen“, so der Vater. Und während ihn vor allem die rasanten Fahrten der BMW mit qualmenden und qietschenden Reifen beeindruckten, interessierten den Sohnemann in  erster Linie die großen Monstertrucks. Übrigens sorgte Jeffrey Korth mit besagten Monstertrucks am Ende dafür, dass der Verschrotter nicht mehr viel zu tun hat bei den Autos der Show.