Auf 300 Seiten enthält der Band Texte und Fotos von mehr als 15 Autoren. Andreas Peter sieht das Jahrbuch in erster Linie nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zum Gubener Heimatkalender. "Viele Themen sind noch nicht bearbeitet. Da ist noch für viele Platz." Apropos Platz: "Ich gebe den Autoren mehr Platz, damit sie ihre Erkenntnisse in angemessener Weise darstellen können", so Peter, dessen Niederlausitzer Verlag das Jahrbuch herausgegeben hat.

Neben mehreren Aufsätzen zu heimatgeschichtlichen Themen enthält das Jahrbuch Erinnerungen, Gedichte und Erzählungen sowie drei Beiträge zur jüdischen Geschichte. Der Band, der in einer Auflage von 1000 Stück erschien, ist ab Montag zum Preis von 9,95 Euro im Gubener Buchhandel und beim Marketing- und Tourismusverein zu erhalten.

Eine positive Bilanz zog Andreas Peter zum einjährigen Bestehen des Stadtwächterstübchens am Standort Frankfurter Straße. Die Einrichtung werde gut angenommen, so Peter, der zudem das gute Verhältnis zu den anderen Geschäftsleuten hervorhob. Zufrieden zeigte sich Peter auch bezüglich der Spendensammlung für die Corona-Schröter-Büste, die auf der Neißeinsel errichtet werden soll. Bisher seien schon knapp 4000 Euro zusammengekommen. Ob es allerdings gelinge, die Büste zum 210. Todestag der Künstlerin im August nächsten Jahres zu errichten, stehe noch in Frage, erklärte Andreas Peter.