Dem Beschluss war eine konstruktive, aber auch emotionale Diskussion der Verbandsmitglieder vorangegangen. Ohne die Erhöhung wäre der TAZV tief in die roten Zahlen geraten.
Daraus ergeben sich nun für dieses Jahr folgende Änderungen: Der TAZV hat die Mengenpreise und -gebühren für die zentrale Ver- und Entsorgung gesenkt, die monatliche Grundgebühr pro Wohneinheit entsprechend den Umsatzerlösen erhöht. „Mit dieser neuen Preis- und Gebührenpolitik soll der Abwärtstrend des Verbrauchs gestoppt werden“ , erklärte Heike Herrmann, die TAZV-Geschäftsführerin.
Für die einzelne Familie bedeute das eine monatliche Mehrbelastung beim Trinkwasser von bis zu drei Euro und beim Abwasser von bis zu vier Euro. Bei der mobilen Entsorgung wurden die Gebühren auf 4,85 Euro pro Kubikmeter erhöht. „Der Gebührensprung sollte unter dem Aspekt gesehen werden, dass der Verband diese Gebühr seit fünf Jahren nicht erhöht hat, obwohl die Kraftstoffpreise in diesem Zeitraum um 50 Prozent gestiegen sind“ , erklärte die Geschäftsführerin.