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| 19:46 Uhr

Test für Grubenwasserpumpen war erfolgreich
Wasser für Klein-, Groß- und Pinnower See fließt im Mai

Guben. Leag ist bereit für die Einspeisung von Grubenwasser. Das soll helfen, dass die Pegel nicht weiter sinken.

Bei den drei Seen nördlich des Tagebaus Jänschwalde war nach Angaben des Tagebaubetreibers Leag „vor allem aufgrund klimatischer Einflüsse in den vergangenen Jahren eine hohe Verdunstungsrate und damit einhergehend ein fortschreitender Wasserverlust zu verzeichnen“. Darüber hinaus, so räumt die Leag ein, „war im Ergebnis von Grundwassermodellierungen im vergangenen Jahr festgestellt worden, dass künftig ein zunehmender bergbaulicher Einfluss auf diese Seen durch die Grundwasserabsenkung für den Tagebau Jänschwalde anzunehmen ist“.

Die Leag folgte einer nachträglichen Anordnung des Landes Brandenburg zum Hauptbetriebsplan des Tagebaus Jänschwalde. Per 24. Juli 2018 wurde das Unternehmen beauftragt, ab dem Frühjahr 2019 für eine Stützwasserversorgung der drei Gewässer zu sorgen. Damit sollen die für die Seen vereinbarten Zielwasserstände erreicht oder gehalten werden. Der Pastlingsee wird bereits seit Oktober 2015 durch die Leag mit zusätzlichem Wasser versorgt.

„Für jeden der drei Seen haben wir speziell auf deren konkrete Situation zugeschnittene separate Brunnenanlagen, Transportleitungen und Einlaufkaskaden errichten lassen“, erklärt Dr. Thomas Koch, Leiter Wasserwirtschaft bei der LEAG, das Verfahren. „Diese können im Mai 2019 in den Dauerbetrieb gehen, nachdem der vorgeschriebene zweitägige Leistungspumpversuch erfolgreich abgeschlossen wurde.“

Innerhalb eines Dreivierteljahres nach dem Erlass der  Anordnung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) seien die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Kleinsee, Großsee und Pinnower See im Landkreis Spree-Neiße mit zusätzlichem Wasser aus eigens dafür errichteten Brunnen versorgt werden können.