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In der Morgenstille

Guben.. Die Morgenstunden sind die schönsten des Tages, wenn man einen Garten hat. Da haben der Nachbar oder die Nachbarin den Rasenmäher noch nicht angeschmissen. H. J. Bergmann

Die Heckenschere ist noch nicht auf die jungen Triebe angesetzt, und die Singvögel glauben noch an eine Überlebenschance in ihren Heckennestern. Auch der Rasentrimmer kreischt noch nicht sein Lied. Aber wehe, wenn es losgeht.
Gleich hinter der Gartenanlage „Luchschenweg“ beginnen die Wiesen um Reichenbach und ziehen sich bis Wilschwitz und Grunewald hin, schließen den Eßberg und das Püschchen mit ein.
Es lässt sich gut wandern an den Fließen. Das stille Wasser, Frösche, der scheue Reiher, Störche, Rehwild, der Milan, die Kolkraben und die braunen Rinderherden - Natur pur. Aber da sind auch die abgestorbenen Birken und Eichen.
Felder und Wiesen werden genutzt und gepflegt. Das Pferdegespann ist selten geworden. Manchmal taucht ein Reiter auf. Ganz selten sind Familien unterwegs. Schade eigentlich.