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Igelgruppe überbringt zum DRK-Fest Sommergrüße

Die Igelgruppe der Kita Waldhaus präsentierte Lieder, Gedichte und Tänze rund um den Sommer.
Die Igelgruppe der Kita Waldhaus präsentierte Lieder, Gedichte und Tänze rund um den Sommer. FOTO: utr1
Guben. Zum Hofsommerfest hatte das Deutsche Rot Kreuz Guben am Dienstagnachmittag in die Kaltenborner Straße 96 eingeladen. War das Fest der Generationen im Mai wegen des Wetters sprichwörtlich ins Wasser gefallen, hatten die Rot-Kreuz-Helfer diesmal Glück und wurden mit Sonne belohnt. utr1

Das Hofsommerfest beim DRK hat eine lange Tradition. Angefangen hatte alles mit ein paar Senioren der Ortsgruppe Guben, die sich im Garten zum gemütlichen Beisammensein trafen. Später kamen die Mitglieder der Selbsthilfegruppen hinzu. Und heute kommen zu den Festen Menschen aus dem gesamten Umkreis des WK I.

Entsprechend hat sich auch der Organisationsaufwand stetig gesteigert. Und so waren am Dienstag Mädchen und Jungen der Igelgruppe der Kita Waldhaus, die sich in der Trägerschaft des DRK befindet, mit einem kleinen Programm zu Gast. Erzieherin Anke Schmidtke hatte Lieder, Gedichte und Tänze mit ihren Schützlingen vorbereitet. Info- und Verkaufsstände luden zum Stöbern ein. Für die passende Unterhaltungsmusik sorgte Musiker und Sänger Ronny Gander. Und das diesmal völlig unentgeltlich. Denn er löste ein Versprechen zum Wiederkommen ein, das er nach dem verregneten Fest der Generationen gegeben hatte.

Andrea Forberg vom DRK-Selbsthilfe-Kontakt- und Informationszentrum informierte die zahlreichen Besucher über die Eröffnung der neuen DRK-Begegnungsstätte in der Otto-Nuschke-Straße ab der kommenden Woche. Damit wolle man eine Versorgungslücke bei der Betreuung der vor allem älteren Bewohner in diesem Wohngebiet schließen. Deshalb werde es dienstags jeweils ab 14 Uhr einen offenen Spieletreff geben, wo natürlich auch die Tasse Kaffee nicht fehlen werde, sagte sie. Montags sollen demnächst Seniorengymnastik und donnerstags unterschiedliche Vorträge hinzukommen. Und Ideen für gemeinsames Frühstück oder kleine Tanzveranstaltungen stehen ebenfalls im Raum. "Es soll wachsen. Möglichkeiten mit besten behindertengerechten Bedingungen haben wir geschaffen", so Andrea Forberg.