ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:43 Uhr

Ideen für einstige Stadtkirche gesucht

Die Studenten hat Anna Dziadek (r.) begrüßt. Foto: ten
Die Studenten hat Anna Dziadek (r.) begrüßt. Foto: ten FOTO: ten
Gubin. Eine Exkursion zur ehemaligen Gubener Stadt- und Hauptkirche haben am Dienstag rund 20 Studenten der Hochschule Lausitz unternommen. Die jungen Leute aus Deutschland und Polen werden sich während des gesamten gerade begonnenen Semesters mit der Kirche befassen. ten1

Begrüßt wurden die Architekturstudenten von Anna Dziadek von der Bauhütte Gubin. Sie informierte die Besucher über den Stand des Wiederaufbaus. So werden aktuell vor allem Arbeiten am Turm der Ruine durchgeführt, während im Kirchenschiff bereits Vorbereitungen für vorweihnachtliche Veranstaltungen getroffen werden. Doch auch über die bisher zusammengetragenen Pläne zur künftigen Nutzung des Gebäudes wusste die Leiterin der Bauhütte einiges zu berichten.

"Unsere Studenten befinden sich im dritten beziehungsweise sechsten Semester. Sie werden sich zunächst mit der Historie der Kirche beschäftigen, aber auch mit der Situation bezüglich des Leerstandes", erklärte Professor Markus Otto, der den insgesamt einwöchigen Workshop leitet. Aus diesem Grund wurde der aktuelle Zustand des Gebäudes während der Exkursion von den Studenten in zahlreichen Fotos und Skizzen festgehalten. In dieser Woche noch sollen sie eine Analyse erstellen und mit dem Bau eines historischen Modells beginnen.

Im weiteren Verlauf des Semesters soll ein Entwurf erarbeitet werden, bei dem künftige Nutzungen des Gebäudes im Mittelpunkt stehen. "Das Raumprogramm ist vorgegeben, ebenso die Tatsache, dass es nicht wieder eine Kirche werden soll. Ansonsten lassen wir den Studenten alle Freiheiten", so Professor Otto.

Die Ergebnisse sollen im Februar kommenden Jahres vorgestellt werden. Wichtige Partner sind für die Hochschule Lausitz in diesem Zusammenhang der Gubener Förderverein und die Gubiner Stiftung zum Wiederaufbau der Kirche.