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Hortausbau sorgt für hitzige Diskussion

Guben. Für eine hitzige Diskussion im jüngsten Sozialausschuss der Stadt Guben hat der geplante Ausbau der Horträume an der Friedensschule gesorgt. Die Verwaltung hat dafür 1,2 Millionen Euro im aktuellen Umsetzungsplan einkalkuliert. sha

Stadtverordnete Monika Birkholz (FDP) verwies beispielsweise auf die Sozialraumanalyse der Stadt, die schon vor Jahren einen Mangel an Hortplätzen prognostiziert habe. Und der sachkundige Einwohner Thomas Schreiter fragt sich, ob man beim Hortausbau im Jahr 2015 nicht zu klein gedacht habe und dieser Fehler nun viel Geld kostet. Der Ausschuss-Vorsitzende Peter Stephan (Linken) hält dagegen, dass damals zahlreiche Stadtverordnete gegen eine größere Variante waren. Der amtierende Bürgermeister Fred Mahro beendet die sehr emotional geführte Diskussion und fordert stattdessen ein deutliches Signal an die betroffenen Eltern, dass "jedes Kind gut betreut" werde. Die Stadt müsse jetzt eine "optimale Lösung" finden. Im neuen Schuljahr fehlen an der Gubener Friedensschule 13 Hortplätze, im Jahr 2019 steigt die Zahl auf 68. Ebenfalls im Rennen ist die Variante der Fabrik. Ob hier Hortkinder untergebracht werden können, wird geprüft, betont Fachbereichsleiterin Mandy Große.