(sha) Auch die von der Unterarbeitsgruppe favorisierte Variante für den Hortausbau an der Gubener Friedensschule stößt auf Kritik. Auf der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses kritisiert Steffen Buckel-Ehrlichmann (Linke), dass man so den „Rausschmiss“ von Mietern beschließe. Kerstin Hansmann (FDP) spricht von einer „sehr sportlichen“ Zeitschiene, die möglicherweise gar nicht eingehalten werden könne. Klaus Schneider (CDU) verweist darauf, dass der eine Million Euro teure Umbau in fünf Jahren nicht mehr gebraucht werde aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen. Die Unterarbeitsgruppe, der alle Fraktionen angehören, plädiert dafür, den Guwo-Wohnblock Schulstraße 8 zum Hortstandort umzubauen. Dafür können Fördermittel aus dem kommunalen Investitionsprogramm genutzt werden, deren Zweckbindung bei fünf Jahren liegt. Ende August 2019 läuft die Sonderbetriebserlaubnis für den Hort aus. Dann fehlen fast 90 Betreuungsplätze. Aktuell gibt es 450 Schüler an der Friedensschule, 294 davon besuchen den Hort.