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Hausmusik beim Sommerkonzert

Der Stadtchor Guben hat am Samstag zum traditionellen Sommerkonzert in die Friedenskirche Guben eingeladen.
Der Stadtchor Guben hat am Samstag zum traditionellen Sommerkonzert in die Friedenskirche Guben eingeladen. FOTO: Jana Pozar/zar1
Guben. Der Stadtchor Guben hat am Samstag zum traditionellen Sommerkonzert in die Gubener Friedenskirche eingeladen. Seit mehr als 20 Jahren läutet dieses Konzert die Sommerpause für die Freunde der Chormusik ein. zar1

Und auch in diesem Jahr war die Friedenskirche wieder prall gefüllt.

Nicht nur die Sänger des Stadtchores sangen sich vor dem Konzert ein, auch der eine oder andere Gast summte schon vor Beginn Volks- und Sommerlieder vor sich hin. Und Mitsingen war sowieso erwünscht. Der erste Titel "Stimmt ein in unser Lied" war nicht von ungefähr gewählt. "Nehmen Sie dieses Lied wörtlich und stimmen Sie ein, wenn ihnen etwas bekannt vorkommt", forderte Moderatorin Susanne Malenky die Zuhörer auf. Und die ließen sich nicht lange bitten. Beim Lied "Im Frühtau zu Berge" wurde der Stadtchor vom gesamten Publikum begleitet, singend und klatschend.

"Wir haben dieses Mal wieder die Wünsche des Publikums berücksichtigt, und die beliebtesten Titel ins Sommerkonzert aufgenommen", sagte Udo Koob vom Stadtchor. Nicht selten würden die Gäste nach Konzerten zu den Sängern kommen und Wünsche für die nächsten Konzerte äußern, weil ihnen das eine oder andere Lied besonders gut gefallen hat. Am Herzen liege dem Stadtchor auch die Zusammenarbeit mit Schülern der Städtischen Musikschule "Johann Crüger". "Wir wollen den jungen Musikern eine Plattform bieten, sich zu präsentieren. Außerdem ist es unser Anspruch, Vielfalt anzubieten", betonte Koob. Dieses Mal waren drei junge Flötistinnen der Musikschule dabei, ebenso die kleine Harfengruppe, die von Susanne Malenky geleitet wird. "Und auch Karin Wilk-Möller begleitet uns seit mehreren Jahren", erzählte Koob. So musizierten drei Generationen gemeinsam, "genauso wie einst und noch heute bei der Hausmusik", erklärte Susanne Malenky.

"Wir reiten geschwinde" - ein mündlich überlieferter Kanon - entlockte sogar der Chorleiterin Halina Nodzak anerkennenden Applaus. Bravo-Rufe aus dem Publikum gab es auch für die "Glocken von Isola Bella".