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| 02:37 Uhr

Hauptausschuss vertagt Funkmast-Diskussion

Der Mast auf dem Hochhaus soll weg – bloß wohin? Die Standortfrage sorgt für Ärger in Guben.
Der Mast auf dem Hochhaus soll weg – bloß wohin? Die Standortfrage sorgt für Ärger in Guben. FOTO: dsf
Guben. Eine erneute Diskussion um den neuen Standort des Mobilfunkmastes, der derzeit auf dem Gubener Hochhaus steht, hat es im jüngsten Hauptausschuss nicht gegeben. Eine Petition der Anwohner Am Gehege, hinter deren Haus der neue Funkmast aufgestellt werden soll, hat die Hauptausschuss-Mitglieder erst kurz vor der Sitzung erreicht. Daniel Schauff

Zum Durcharbeiten der Unterschriftenliste sowie der weiteren Unterlagen benötige man ausreichend Zeit, sagten etwa Hauptausschuss-Mitglied Kerstin Nedoma (Linke) und der amtierende Bürgermeister Fred Mahro. In der nächsten Sitzung des Hauptausschusses soll der Funkmast dann erneut Thema werden.

Die Einreicher der Petition sprechen sich für die Suche eines Alternativgrundstückes für den neuen Mobilfunkmast aus. Grund sind einerseits gesundheitliche Bedenken, andererseits aber auch die Angst vor einem Wertverlust des Grundstückes. Anlässlich dieser Diskussion habe er den Pachtvertrag zwischen Mast-Eigner Telekom und Stadt auch noch nicht unterschrieben, sagte Mahro. Die Telekom hält sowohl die Sorge um die Gesundheit aufgrund von Strahlung sowie um den Wertverlust des Grundstücks für unbegründet. Der Mast auf dem Hochhaus sei auch aufgrund mangelnder Sicherheit bei Wartungsarbeiten kaum noch zu halten, sagte Elvira Wieczorek, Kommunalbeauftragte der Telekom. Ein Alternativgrundstück hätte sich bei einer Ortsbegehung nicht aufgetan. Der anvisierte Standort sei ideal für die Versorgung der Telekom-Kunden im Umfeld.