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Guwo schließt 2016 mit Fehlbetrag ab

Guben. Die Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo) hat das vergangene Jahr mit einem Fehlbetrag in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro abgeschlossen. Darüber informiert Geschäftsführer Martin Reiher auf der Sitzung des Haushaltsausschusses am Mittwoch. Silke Halpick

Als Grund nennt er außerplanmäßige Abschreibungen von 3,8 Millionen Euro, mit denen eine Wertberichtigung im Immobilienbestand erfolgt sei. Als Beispiel führt er den geplanten Abriss der Wohnblöcke in der Leonhard-Franck-Straße an. "Nicht zufriedenstellend" sei der hohe Wohnungsleerstand, der insgesamt bei 22,5 Prozent und im Kernbestand bei 13,9 Prozent liegt. Nicht zum Kernbestand gehören Immobilien, die als nicht mehr vermietbar gelten. Geordnet sei hingegen mittlerweile die Finanz- und Vermögenslage, berichtet Reiher weiter. Die Guwo hat den Angaben zufolge im vergangenen Jahr eine Million Euro mehr als noch 2015 für die Instandhaltung ausgegeben. Das städtische Unternehmen verwaltet insgesamt 3753 Wohnungen und 108 Gewerbeeinheiten und ist damit der größte Vermieter in der Neißestadt.