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| 17:07 Uhr

Guben
Im stetigen Wechsel zwischen Konzert und Lesung

Gunther Emmerlich (r.) und Gitarrist Frank Fröhlich waren im Gubener Volkshaus zu Gast.
Gunther Emmerlich (r.) und Gitarrist Frank Fröhlich waren im Gubener Volkshaus zu Gast. FOTO: Ute Richter
Guben. Eine musikalische Lesung mit Gunther Emmerlich und Frank Fröhlich präsentierte der Fabrikverein im Gubener „Volkshaus“.

„Wir bieten ihnen heute das volle Programm“, begrüßte Gunther Emmerlich die Gäste im Volkshaus: Passagen aus seinen drei Büchern, virtuelles Spiel auf der Gitarre von Frank Fröhlich und natürlich Gesang von Emmerlich.

So geht es in den Texten beispielsweise um die Feier zum 100. Geburtstag von Johannes Heesters, um Geschichten aus Opernhäusern und Theatern auf der ganzen Welt. Denn dort hat der Mann mit der markanten Bassstimme schon überall gesungen. Sein liebstes Lied übrigens bis heute ist „Wenn ich einmal reich wär’“ aus dem Musical „Anatevka“ von Scholem Alejchem.

Emmerlich ist extrem vielseitig. Das beweist er auch in seinen Büchern, die viel Selbstironie, Witz, aber auch Nachdenklichkeit beinhalten. Erlebtes und Gedachtes, Freudiges und Heiteres, Trauriges und Wehmütiges, Denk- und Erinnerungswürdiges.

20 Jahre war Gunther Emmerlich als Solist an der Semperoper in Dresden. Der Sachse musste hochdeutsch erst lernen, wie er erzählt. Aber auch von seiner jährlichen Aufgabe als Weihnachtsmann erfahren die Zuhörer. „Woran das wohl liegt, dass ich diese Aufgabe jedes Jahr bekomme? Doch mittlerweile erkennt mich meine Enkeltochter“, so der Sänger und Buchautor augenzwinkernd. Mit Geschichten, aber auch Liedern aus vielen Musikgenres begeisterten Emmerlich und Fröhlich das Gubener Publikum.