Das hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, schreibt die “Gazeta Tygodniowa„ (“Wochenzeitung„). Dabei handelt es sich um Läden, die in geringen Mengen Rauschmittel und Zubehör verkaufen. Schließungsgrund ist der Handel mit chemischen Produkten, die ähnlich wie Rauschgifte das Bewusstsein verändern. Jedoch seien diese Produkte ungenügend getestet und stehen im Verdacht, tödlich zu wirken.

In jüngster Zeit sollen derartige Erzeugnisse landesweit den Tod mehrerer junger Leute verursacht haben. Es gebe in Polen die Auffassung, dass “diese Todeswelle gestoppt wurde, als alle derartigen Geschäfte durch die Gesundheitsbehörden geschlossen wurden„.

Diese Substanzen, zum Beispiel “Taifun„, seien auf dem Markt legal als “Sammlerwaren„ angeboten worden. Doch jedermann habe gewusst, worum es sich tatsächlich handelt, so die Zeitung.

Aber der Erfolg der Schließung jener Geschäfte sei fraglich, schreibt die Zeitunng. Verbotene Mittel würden schnell von modifizierten ersetzt, die wieder legal gehandelt werden. Es habe überrascht, dass Gubin drei solche Geschäfte hat, die Großstadt Zielona Góra (Grünberg) hingegen insgesamt nur sechs.