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| 13:27 Uhr

Gubens verhinderter Apfelkönig
Steidel will sich wieder ans Gericht wenden

 Trödler Marko Steidel vor seinen Zinkschätzen. Er wird das nächste ..Mal gern wieder dabei sein.....
Trödler Marko Steidel vor seinen Zinkschätzen. Er wird das nächste ..Mal gern wieder dabei sein..... FOTO: Margit Jahn
Schenkendöbern. Mit Gerichten hat Gubens verhinderter Apfelkönig ja bereits einige Erfahrung. Nun will er vom Verwaltungsgericht wissen, ob die Gemeinde Schenkendöbern beim Thema Unterstützerunterschriften für die Bürgermeisterkandidaten alles richtig gemacht hat. Nötig waren 32, Steidel kam auf eine Unterschrift. Von Daniel Schauff

Marko Steidel will das Verwaltungsgericht zum Procedere der Unterstützungsunterschriften bei Einzelkandidaten für das Bürgermeisteramt befragen. Das kündigt der als „verhinderter Apfelkönig von Guben“ bekannte Groß Drewitzer gegenüber der RUNDSCHAU an. Steidel hatte sich als Kandidat fürs Bürgermeisteramt in Schenkendöbern beworben, scheiterte aber an den 32 Unterstützerunterschriften, die er hätte vorlegen müssen. Eine Person hatte für Steidel unterschrieben. Steidel zufolge hätte er die nötigen Unterschriften leicht vorlegen können, hätte er mit der Liste zu seinen potenziellen Unterstützern gedurft. Das Kommunalwahlgesetz in Brandenburg allerdings sieht vor, dass die Unterschriften von Unterstützern in der Wahlbehörde geleistet werden. Andreas Stahlberg und Maik Schulze-Luck (beide parteilos) erreichten die notwendige Anzahl an Unterschriften, Steffen Krautz (SPD) und Ralph Homeister (Wählergruppe Feuerwehr) benötigten aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Partei oder Wählergruppe keine Unterstützerunterschriften.