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| 15:13 Uhr

Guben
Sparkassen-Chef will Kontakt „auf Augenhöhe“

Der gebürtige Peitzer Mathias Krakow leitet seit Jahresbeginn die Gubener Sparkassendirektion.
Der gebürtige Peitzer Mathias Krakow leitet seit Jahresbeginn die Gubener Sparkassendirektion. FOTO: Silke Halpick / LR
Guben. Mathias Krakow gilt als engagierte Nachwuchskraft und kennt als Peitzer bereits viele Gesichter in Guben.

Seit Jahresanfang hat Guben einen neuen Sparkassendirektor: Mathias Krakow hat sich innerhalb der ersten 115 Tagen im Chefsessel bei Unternehmen, Vereinen und Institutionen „zurückgemeldet“, wie er sagt. Viele Gubener Gesichter kenne der gebürtige Peitzer aus seiner vorherigen Tätigkeit im Kreditgeschäft. Wichtig sei ihm der Kontakt „auf Augenhöhe“.

„Guben ist die größte Sparkassendirektion im Landkreis Spree-Neiße“, betont Pressesprecherin Anja Schroschk. Der Einzugsbereich reicht bis nach Peitz. Mit mehr als 50 000 Konten und 20 000 Kunden sowie einem Marktanteil von 70 Prozent sei man „Marktführer“.

Der 33-jährige Krakow löst Ilona Fischer ab, die die Gubener Direktion zweieinhalb Jahre führte. Krakow gilt als „junge, engagierte Nachwuchskraft“, so Schroschk. Die „Herausforderung“, die eigene Heimatdirektion zu führen, nimmt er gern an, wie Krakow sagt.

An Guben fasziniert den neuen Direktor vor allem der deutsch-polnische Aspekt. Auch die ortsansässige Sparkasse habe mittlerweile drei polnische Mitarbeiter, der Anteil polnischer Kunden steige kontinuierlich an. Konkrete Zahlen nennt er allerdings nicht.

Dass viele Vereine in Guben auf finanzielle Unterstützung durch die Sparkasse hoffen, ist Krakow „bewusst“. „Die Sparkasse Spree-Neiße hat in der Vergangenheit zwei Millionen Euro in 600 soziale Projekte investiert“, betont er. Als Beispiel nennt Krakow die regelmäßigen Ausschüttungen der Zweckerträge aus dem PS-Lotteriesparen. Allein in der Gubener Region war das im Oktober 2017 ein Betrag von 12 900 Euro, von dem unter anderem der Verein zur Förderung der Entwicklung im Lutzketal, der Bürgerverein Kaltenborn und der Pferdesportverein Sembten profitierten.

Im Vorjahr verzeichnete die Sparkasse Spree-Neiße das höchste Wachstum aller Zeiten, wie Vorstandsvorsitzender Ulrich Lepsch im März 2018 informierte. Die Bilanzsumme ergab ein Plus von 241 Millionen Euro und erhöhte sich damit auf 3 455 Millionen Euro. Zurückzuführen sei dies auf Rekordzuwächse im Einlagen- und im Kreditgeschäft, heißt es.

(sha)