Im Schreiben der Fraktionsvorsitzenden Kerstin Nedoma heißt es: „Das Vorhaben, in Guben Mietschuldnerfamilien im ehemaligen Asylbewerberheim an der Forster Straße zu ghettosieren, zeigt die tiefe Menschenverachtung des Bürgermeisters. Damit sollen die sozial Schwächsten in Guben an den Stadtrand verschoben werden.“
Das Grundrecht auf die Unverletzlichkeit der eigenen Wohnung werde mit Füßen getreten, heißt es weiter. Eine Massenunterkunft für 30 Familien mit einer Küche und Gemeinschaftssanitäranlagen müsse durch die verantwortlichen politischen Kräfte in der Stadtverordnetenversammlung verhindert werden.