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Gubens beste Grundschüler kämpfen um Medaillen

Auf die Plätze, fertig los!, heißt es an der 50-Meter-Sprint-Bahn im Sportzentrum in der Obersprucke.
Auf die Plätze, fertig los!, heißt es an der 50-Meter-Sprint-Bahn im Sportzentrum in der Obersprucke. FOTO: S. Halpick
Guben. "Schneller, schneller", rufen die Mädchen und Jungen, die als Zuschauer an der 50 Meter langen Sprintstrecke im Sportzentrum Obersprucke in Guben stehen. Die Starter rennen los. Silke Halpick

"Bei den Stadtmeisterschaften treten die Jahrgangsbesten aus den Grundschulen gegeneinander an", erzählt Nadja Pradel, Leiterin der Leichtathletikabteilung des SV Chemie Guben.

Die 65 Teilnehmer müssen neben dem Sprint auch noch die Wertungskategorien Weitsprung, Schlagball, 400- oder 800-Meter-Lauf sowie die Viermal-50-Meter-Staffel absolvieren. Organisiert wird der Wettkampf, der seit 2010 stattfindet, vom SV Chemie Guben sowie der Stadt Guben.

"Die Wettkampfbedingungen hier sind bestens", sagt Hildegard Petter. Vor sieben Jahren wurde das Sportzentrum eröffnet. Die 87-jährige Ausnahme-Trainerin fungiert als Hauptkampfrichterin und ist für die eingesetzten Kampfrichter - meist ehemalige Sportlehrer - verantwortlich. "Das Wetter ist gut, die Kinder sind eingestimmt", sagt Petter. Sie erwarte "gute Ergebnisse".

Bewertet werden die einzelnen Disziplinen sowie das Gesamtergebnis der Starter je nach Altersklasse. Grundlage dafür ist das Geburtsjahr, nicht die Klassenstufe. "Das ist auch die übliche Regelung bei Wettkämpfen und hat sich so bewährt", erklärt Nadja Pradel.

Als Cheforganisatorin hilft Pradel auch den Teilnehmern, die entsprechende Gruppe zu finden und den Zeitplan einzuhalten. "Das fällt Kindern, die keine Wettkämpfe haben, nicht immer leicht", sagt sie. Natürlich hält sie als Abteilungsleiterin bei solchen Gelegenheiten auch nach Leichtathletiktalenten Ausschau. "Die guten Athleten sind allerdings meist schon in Vereinen aktiv", sagt sie.

Zu den Besten in ihrer Altersstufe mit gleich mehreren Medaillen gehören Franziska Riedel, Finja Rohleder, Reneé Wolf, Johanna Schade-Herob, Maxi Höhne, Viktorian Wojnowski, Randy Torrs-Perez, Timon Baeske, Said Ali Reza Hossaini und Marc-Luis Leonard-Nimetz.