„Bis zur Katastrophe war alles ganz normal“, schildert Frauchen Roswitha Asbrock (55) den schwarzen Tag für ihren Hund. Beim Gassigehen hat ihr Terrier mit einem Collie-Mischling auf der Wiese gespielt. „Alles war friedlich, die Hunde kannten sich“, erinnert sich die Hundebesitzerin. Plötzlich sei der Collie über Moritz hergefallen und habe sich in dessen Kopf verbissen. Roswitha Asbrock schildert, dass sie die beiden Hunde geistesgegenwärtig getrennt habe. „Ich hatte große Angst um meinen Moritz“, sagt die Tierliebhaberin. Erschreckt habe sie festgestellt, dass Moritz aus dem rechten Auge stark blutete. Die Gubener Tierärztin vermittelte Hund und Frauchen an eine Cottbuser Augenärztin.

„Diese Ärztin sagte, dass es nur zwei Möglichkeiten gebe“, so die besorgte Hundebesitzerin. Die eine sei, das verletzte Auge zu entfernen und die Augenhöhle dann zu vernähen. Die zweite Möglichkeit wäre eine Operation, die das Auge von Moritz wieder herstellen könnte. Die Freude, dass das Auge ihres Vierbeiners zu retten sei, trübte sich aber wieder, als die Gubener Hartz IV-Empfängerin hörte, was die Operation am Auge kosten solle: 1000 Euro muss Roswitha Asbrock aufbringen, um ihrem Hund das Auge zu retten. „Es ist mir peinlich, aber ich bekomme das Geld nicht zusammen“, sagt die Hundebesitzerin verzweifelt. Roswitha Asbrock sitzt auf ihrem Sofa und blickt zu Moritz, der neben ihr liegt. „Ich verspreche dir, ich tue alles, was ich kann“, sagt Frauchen. Die Hundebesitzerin lebt allein. Der Hund ist ihr Leben. „Sicher kann Moritz auch mit einem Auge leben, aber wir würden doch auch alles tun, um von unserem Kind auch nur den kleinen Finger zu retten“, begründet Roswitha Asbrock ihren Hilferuf.

An die Leser der RUNDSCHAU gerichtet bittet Roswitha Asbrock um eine Spende oder ein Finanzierungsangebot. Wer helfen möchte, kann sich mit der Hundebesitzerin unter: 0162/6523387 in Verbindung setzen. Mathias Klinkmüller