Das hatten die Stiftung "Fara Gubinska" und viele fleißige Helfer ermöglicht, die für Sitzplätze und gedeckte Tische auch in der Galerie des Kulturhauses Gubin sorgten. Rund 90 Gäste von Vereinen, in denen beide als Vorsitzende für ein schöneres, klimafreundliches Guben aktiv sind und sich für die völkerverbindende Neugestaltung ihrer Doppelstadt Guben-Gubin engagieren, sowie von verbundenen Netzwerkpartnern waren der Einladung gefolgt. Darunter auch zahlreiche aktive Ehrenamtler, die sich der Seniorenarbeit in beiden Teilen der Doppelstadt verschrieben haben, Mitglieder von Gubener und Gubiner Chören, Freunde des Gubiner Landes und der Gubiner Berge, engagierte Gewerkschafter. Die Bürgermeister ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, den beiden Urgesteinen zu gratulieren für ihre unermüdliche Arbeit im Verein Pro Guben, im Förderverein Gubiner Berge sowie im Förderverein zum Wiederaufbau der ehemaligen Stadt- und Hauptkirche und als Stadtverordnete. Gubens amtierender Bürgermeister Fred Mahro sah das Treffen einerseits überschattet von den Anschlägen in Boston, andererseits aber auch als ein Symbol dafür, wie Völkerverständigung funktioniert. Mahro sprach von einer "geballten Symbolik für die Kommunalpolitik in Guben und Gubin" und wünschte den beiden Protagonisten, "dass sie uns noch recht lange und bei bester Gesundheit erhalten bleiben".