Das gilt auch für den Tagebau Gubin-Brody, für den jetzt "die Karten auf dem Tisch liegen", so Mahro.

Die Pläne umfassen eine Fläche von insgesamt 8000 Hektar, die sich in zwei Teilfelder aufteilt. Darüber informiert Andreas Stahlberg, bei der Gemeinde Schenkendöbern zuständig für Tagebaufragen. Das polnische Unternehmen PGE plant seinen Ausführungen zufolge den Abbau von 850 Millionen Tonnen Braunkohle über einen Zeitraum von 50 Jahren. "Wir sind vom aktuellen Arbeitsstand sehr überrascht", gibt er zu. Ende des Jahres soll der Rahmenbetriebsplan erarbeitet werden. "Auf deutscher Seite dauert das Verfahren wesentlich länger", so Stahlberg.

Vertreter der polnischen Seite nahmen wegen des Feiertages nicht an der Beratung teil. Die Stadt Gubin steht den Tagebauplänen positiv gegenüber, die umliegende Gemeinde Gubin lehnt sie ab.