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Tourismus
Mit dem Tretroller durch die Neiße-Region

Geschäftsführerin Kerstin Geilich mit dem neuen Flyer vom Marketing- und Tourismusverein. 5000 Stück sollen die Touren verbreiten und auf Messen für die Region Guben und Schenkendöbern werben.
Geschäftsführerin Kerstin Geilich mit dem neuen Flyer vom Marketing- und Tourismusverein. 5000 Stück sollen die Touren verbreiten und auf Messen für die Region Guben und Schenkendöbern werben. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Guben. Der Tourismus- und Marketingverein in Guben plant neue Touren. Mit Geochaching will er künftig auch jüngere Zielgruppe in die Neiße-Region nach Guben locken. Von Michéle-Cathrin Zeidler

Die 5000 neuen Tourenflyer des Gubener Marketing- und Tourismusvereins (MuT) sind frisch aus dem Drucker. „Auch in diesem Jahr bieten wir wieder eine breite Auswhal an Touren“, sagt Chefin Kerstin Geilich. Insgesamt sind von März bis November vier Stadtführungen, drei Wanderungen, sechs Radwanderführungen und drei Erlebnisangebote geplant. „Da ist für jeden etwas dabei“, ist Kerstin Geilich überzeugt.

Neu im Angebot ist eine Tretrollerführung in das Gubener Umland und um den Deulowitzer See. „Das Fahren ist ganz leicht und macht Spaß“, spricht die Geschäftsführerin aus Erfahrung. „Einfach ein Bein auf die Tretfläche aufstellen und mit Schwung abstoßen - schon gleitet das Gefährt los.“ Ein Tretroller sei ideal für alle, denen beim Fahrradfahren die Eindrücke zu schnell vorbeiziehen und wandern zu langsam sei. „Wir fahren über Radwege und der Tretroller ist auch für ältere Teilnehmer geeignet“, versichert Kerstin Geilich

Bei der geführten Bootstour von Grießen nach Guben verzichtet der MuT in diesem Jahr bei der Anreise auf die Fahrräder. „Wir fahren mit einem Bus nach Griesen und steigen dort in die Schlauchboote Richtung Guben“, erzählt Kerstin Geilich. „Damit gehen wir auf einen Kundenwunsch ein.“

Außerdem möchte der MuT mehr die jüngere Zielgruppe erreichen und hat daher Geocaching in das Programm aufgenommen. Geocaching, oder auch GPS-Schnitzeljagd, ist eine Art Schatzsuche. Die Verstecke werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mithilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. „Junge Leute nehmen dafür eine weite Anreise auf sich. Geocaching ist ein großer Trend“, weiß Kerstin Geilich. „Da wir die Strecke festlegen, können die Teilnehmer auf ihrer Schatzsuche ganz nebenbei die schönen Ecken der Stadt erkunden.“

Der Dauerbrenner unter den Touren seien  die Wanderungen. „Viele Kunden nehmen jedes Jahr wieder teil“, verrät Kerstin Geilich. Bereits zum dritten Jahr bietet der Verein eine Frühlings-, eine Sommer- und eine Herbstwanderung an. „Auf den Touren erfahren die Leute viel über die Region und das kommt gut an“, weiß Kerstin Geilich. Außerdem gibt sich Wanderführerin Gudrum Jordan viel Mühe bei der Auswahl der Strecken: „Die Führung bewegt sich nicht auf den normalen Wanderwegen, sondern die Strecke wird von ihr zusammengestellt und ist immer wieder anders.“ So würden selbst erfahrer Wanderer die Region noch einmal neu entdecken.

Auch in diesem Jahr darf in dem druckfrischen Flyer eine polnische Radtour nicht fehlen. „Die Touren auf polnischer Seite der Neiße werden immer sehr gut angenommen“, erzählt Kerstin Geilich. Das Instresse an Polen sei generell groß. „Radwanderführer Gert Richter ist bei der Vorbereitung seiner Touren auch sehr engagiert. Das schätzen die Teilnehmer“, weiß die MuT-Chefin. Ein besonderes Highlight sei daher auch die Mühlentour nach Drewitz. „Die Gubener sind einfach fleißige Radfahrer“, kennt die Expertin ihre Zielgruppe. „In diesem Jahr erwarten wir zum Gubener Frühlingsanradeln am 8 April wieder 300 bis 500 Teilnehmer.“

Der Flyer mit den Angeboten für 2018 ist ab sofort in der Touristinformation in der Frankfurter Straße 21 in Guben erhältlich. Die buchbaren Angebote befinden sich außerdem auf der Internetseite des MuT unter www.touristinformation-guben.de.