ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:08 Uhr

Guben
Guben ehrt Sportler des Jahres

Der Billardkegler Nick Antony (r.) bekam im Vorjahr gleich zwei Preise: als Nachwuchssportler und Publikumsliebling. Diese Kategorie ist diesmal die mit der größten Konkurrenz.
Der Billardkegler Nick Antony (r.) bekam im Vorjahr gleich zwei Preise: als Nachwuchssportler und Publikumsliebling. Diese Kategorie ist diesmal die mit der größten Konkurrenz. FOTO: Halpick
Guben. 20 Vorschläge von fünf Vereinen sind eingegangen. RUNDSCHAU prämiert beste Nachwuchsathleten. Von Silke Halpick

Die Stadt Guben sucht die „Sportler des Jahres 2017“. Insgesamt 20 Vorschläge von fünf Vereinen sind eingegangen. Die Sieger werden im Rahmen des Frühlingsfestes ausgezeichnet. Die RUNDSCHAU prämiert die besten Nachwuchsathleten.

„Das ist immerhin ein Vorschlag mehr als im vergangenen Jahr“, sagt Simone Liese, Koordinatorin für Jugend und Sport bei der Stadtverwaltung. In ihren Händen liegt die Organisation für die Aktion, die bereits ihre sechste Auflage erlebt. Liese hatte bereits im Frühling alle Vereine der Stadt angeschrieben und um Nominierungen gebeten. Mit dem Titel sollen Gubener Sportler ausgezeichnet werden, die durch ihre Erfolge die Stadt auch nach außen positiv präsentieren.

Pokale gibt es in acht unterschiedlichen Kategorien: für den besten Sportler, die beste Sportlerin, die beste Mannschaft und den besten Ehrenamtler. Die RUNDSCHAU prämiert die besten männlichen und weiblichen Nachwuchsathleten sowie die beste Nachwuchsmannschaft. Vergeben wird auch ein Publikumspreis. Dafür können die Gubener ihre Stimme direkt am Tag der Preisverleihung abgeben. „Der Stimmzettel wird im Neiße-Echo veröffentlicht“, sagt Liese.

Die meisten Nominierungen gab es diesmal in der Kategorie „Bester Nachwuchssportler“. Hier treten gleich sechs Kandidaten an. Dazu gehört beispielsweise der vereinslose Kraftsportler Eric Benik. Im Alter von 17 Jahren wurde er 2017 Weltmeister im Bankdrücken in der Klasse bis 82,5 Kilogramm des UPC-Verbandes.

Völlig konkurrenzlos in der Kategorie „Bester Sportler des Jahres“ läuft hingegen Paul Egert. Der Fußballspieler des 1. FC Guben habe sich in der zweiten Jahreshälfte 2017 „fußballerisch enorm gesteigert“ und ist zum „unumstrittenen Stamm- und Führungsspieler“ der zweiten Männerschaft aufgestiegen, heißt es in der Begründung. Weitere Nominierungen gab es nicht.

Überhaupt keine Vorschläge eingereicht hat der BSV Guben Nord. „Wir haben nur zwei Fußballmannschaften, die beide im unteren Tabellenmittel spielen“, begründet Vereinsvorsitzender Jens-Uwe Kellberg. Auch bei den Spielern habe es keinen gegeben, der sich 2017 mit besonderen Leistungen hervorgetan habe. „Wir haben im Vorstand darüber beraten“, sagt Kellberg.

Auch die anderen Gubener Vereine nehmen die Nominierungen sehr ernst. „Die Sportler, die hier vorgeschlagen werden, haben im Grunde alle den Titel verdient“, betont Uwe Koschack, erster Vorsitzender des SV Chemie Guben. Der mitgliederstärkste Verein der Neißestadt hat auch die meisten Kandidatenvorschläge eingereicht.

Eine Fachjury, der auch die Sportvereine angehören, die Nominierungen eingereicht haben, hat über die Vorschläge schon beraten und abgestimmt. Die Sieger sind aber noch immer geheim und werden erst bei der großen Sportlergala, die am 9. Juni in der Zeit von 15.15 Uhr bis 17.30 Uhr auf der Hauptbühne am Dreieck steigt, bekannt gegeben.