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| 01:26 Uhr

Gubener Schornstein soll bald fallen

Auch der Schornstein auf dem einstigen Industriegelände an der Frankfurter Straße soll bald fallen. Eine Kostensteigerung sei maximal wegen einer Gasleitung zu erwarten, so die Stadtverwaltung. Foto: Scholz
Auch der Schornstein auf dem einstigen Industriegelände an der Frankfurter Straße soll bald fallen. Eine Kostensteigerung sei maximal wegen einer Gasleitung zu erwarten, so die Stadtverwaltung. Foto: Scholz FOTO: Scholz
Guben. Die Stadtverwaltung Guben sieht Nachforderungen des Abrissunternehmens FFK an der Alten Poststraße als unberechtigt an. Das erklärte Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner (FDP) während der Stadtverordnetenversammlung auf Anfrage von Kerstin Nedoma. js

Die Fraktionsvorsitzende der Linken hatte nach einer Akteneinsicht darauf verwiesen, dass das Unternehmen unter Umständen nicht mehr das Günstigste in der Ausschreibung gewesen wäre, wenn es zu nachträglichen Wünschen komme. Das Unternehmen habe in Briefen darauf verwiesen, so Kerstin Nedoma, dass die Stadt auf den Erhalt von Gebäudeteilen bestanden habe und deswegen die Kosten steigen würden.

Hübner verwies darauf, dass bis auf den Schornstein alle Gebäude auf dem Grundstück bereits abgerissen worden seien. Ein Erhalt bestimmter Gebäudeteile sei nicht beabsichtigt gewesen.

Beim Schornstein war es zu Verzögerungen gekommen, weil das Abrissunternehmen wegen gelöster Sicherungsreifen Sicherheitsbedenken hatte (die RUNDSCHAU berichtete). Ein Gutachten habe ergeben, dass der Schornstein drei Zentimeter aus dem Lot sei, aber keine Gefährdung von ihm ausgehe, so Hübner. Das Unternehmen sei angewiesen worden, die Arbeiten abzuschließen. Der Bürgermeister räumte ein, dass es wegen einer Gasleitung Nachforderungen gebe, nannte aber keine Zahlen.