Die RUNDSCHAU forschte im Leserauftrag bei Jörg Kachelmann nach der Ursache für die scheinbare Ignoranz der Meteorologen.
Der umtriebige „Medien-Wetterfrosch“ aus der Schweiz lieferte eine Begründung, die die Gubener in die Nähe der Bewohner von Schilda, die Schildbürger, rückt.
Die Werte der Gubener Station mussten in den letzten Tagen aus dem Netz genommen werden, weil die automatische Wetterstation auf dem Gelände des Gemeinnützigen Berufsbildungsvereins an der Deulowitzer Straße mit einem Rasensprenger beregnet worden war. Während nämlich nirgends in der Region Niederschlag fiel, vermeldete Guben Regen. Außerdem waren auch die Temperaturangaben unrealistisch. Die Werte der Station werden stündlich automatisch übermittelt. Meteorologen überprüfen, wenn unschlüssige Ergebnisse gemeldet werden.
Jörg Kachelmann: „Das ist so typisch deutsch. Der Rasen unter der Station soll eben schön grün aussehen. Dabei ist das in diesem Fall gar nicht wichtig.“ Aber der Wettermann ist optimistisch. „Wir werden die emsigen Gärtner schon zur Vernunft bringen.“