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Gubener Drittklässler stellen einen neuen Rekord auf

Zwei ereignisreiche Tage erlebten die dritten Klassen der Corona-Schröter-Grundschule in der Waldschule am Kleinsee.
Zwei ereignisreiche Tage erlebten die dritten Klassen der Corona-Schröter-Grundschule in der Waldschule am Kleinsee. FOTO: utr1
Tauer. Mit Beginn des neuen Schuljahres startet die Waldschule am Kleinsee mit Waldjugendspieltagen für Schulklassen aus Cottbus, Peitz und Guben. Über mehrere Tage haben die Mädchen und Jungend unterschiedlicher Altersstufen die Möglichkeit, sich in gemeinsamen Naturerleben, gegenseitigen kennenlernen, zusammenwachsen, vorhandenes Umweltwissen im Wettstreit zu präsentieren und mit vielen neuen Erkenntnissen und spannenden Eindrücken das Schuljahr zu beginnen. Ute Richter / utr1

Die dritten Klassen der Corona-Schröter-Grundschule in Guben haben so am Mittwoch und Donnerstag zwei erlebnisreiche Tage am Kleinsee und in der angrenzenden Waldschule verbracht. Nach der Busfahrt und einem Fußmarsch durch den Wald erwarteten die Schüler unterschiedliche Stationen, die Waldschulleiter Alf Pommerenke vorbereitet hatte. Unter dem Motto "Wald erleben mit allen Sinnen" waren anspruchsvolle Aufgaben zu lösen. Dabei ging es beispielsweise darum, Nahaufnahmen zu identifizieren, den Inhalt von Schütteldosen durch Hören zu erraten oder die Inhalte von Leinensäckchen zu erfühlen. Die Drittklässler meisterten alles mit Bravour.

Künstlerisches Talent war am Flipchart gefragt. Dabei erwies sich Lea aus dem Team der "Wolfskinder" als echte Künstlerin. Durch ihr präzisen Zeichnen von vorgegebenen Begriffen aus der Natur konnte ihr Team schnell das Gemalte erraten und stellte mit 17 Punkten einen neuen Waldschulrekord auf. Ganz selbstsicher erfühlten Marya und Sonya Kastanien und Co. Nicht nur bei den Kindern, auch bei den Lehrern hinterließen diese Waldschultage einen bleibenden Eindruck. "Es ist eine wertvolle Einrichtung, und die Erlebnisse werden bei den Kindern lange in Erinnerung bleiben. Wir kommen auf jeden Fall wieder", so die Lehrer.

Nach der geistigen Anstrengung erkundeten die Mädchen und Jungen noch den Barfußpfad, die Tierweitsprunggrube sowie die Waldtheaterbühne. Anschließend ließen sie sich den Waldschultee und die selbst über dem Lagerfeuer gebrutzelten Würstchen schmecken.

Die Waldschule Kleinsee ist als Teil der Oberförsterei Cottbus eine waldpädagogische Einrichtung des Landesbetriebes Forst Brandenburg. Sie liegt eingebettet in den Tauerschen Eichen - einem großen Eichenwald zischen Peitz, Guben und Pinnow. Am Kleinsee gelegen gehört sie zum Naturschutzgebiet "Tauersche Eichen / Pinnower Läuche" in den südlichen Ausläufern des Naturparks Schlaubetal. Die Waldschule wird von vielen Schulen und Kitas der Region (Cottbus, Guben, Forst, Burg, Eisenhüttenstadt) regelmäßig genutzt und bietet angefangen vom kleinsten Waldläufer bis hin zum Abiturienten ein altersgerechtes Konzept mit dem Anspruch der waldbezogenen Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltbewusstsein.