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Gubener Apfelkönigin präsentiert ihr neues Winzertracht-Kleid

Bei der Krönung: Aber was für ein Kleid wird die neue Apfelkönigin tragen? Man will in Guben zurück zur Tracht.
Bei der Krönung: Aber was für ein Kleid wird die neue Apfelkönigin tragen? Man will in Guben zurück zur Tracht. FOTO: zvg
Guben. Den ersten Termin bei der Schneiderin hat die neue Gubener Apfelkönigin Antonia Lieske bereits hinter sich. Nun wird hinter verschlossenen Türen am Majestätinnenkleid gearbeitet. Silke Halpick

Der Öffentlichkeit vorgestellt wird das Gewand am 18. November ab 18 Uhr in der Gubener Fabrik. Allerdings gibt es keinen Appelball im Anschluss. Stattdessen feiert der Marketing- und Tourismusverein (MuT) Guben sein 25-jähriges Bestehen.

Das Kleid der 22. Apfelkönigin soll sich von denen der Vorgängerinnen unterscheiden. "Wir wollen wieder zurück zur Tracht", sagt MuT-Geschäftsführerin Kerstin Geilich. Die typische Gubener Winzertracht besteht aus einem weißen Rock, einem roten Überrock und einer schwarzen Weste. Allerdings wird das Gewand einer Apfelkönigin angemessen sein, verspricht Geilich. Auf Glanz und Glitzer müssen die Gubener keinesfalls verzichten. Geschneidert wird das Kleid erstmals von Katharina Laugks aus Atterwasch, die damit Monika Richter als langjährige Schneiderin ablöst.

Eingebettet ist die Kleid-Premiere in die Festveranstaltung des Marketing- und Tourismusvereins zum diesjährigen Jubiläum. "Wir werden den Gästen einen Einblick in unsere Arbeit geben", sagt Geilich. Bei seiner Gründung 1991 hatte der Verein 13 Mitglieder, heute sind 81. Dazu gehören die Stadt Guben und die Gemeinde Schenkendöbern, aber auch viele Unternehmen aus der Tourismusbranche wie Gastronomen und Hoteliers. Von Anfang an dabei sind beispielsweise das Hotel Waldow in Guben, der Dorfkrug in Kerkwitz und die Karpfenschänke in Pinnow.

Zu den Hauptaufgaben des Vereins gehört der Betrieb der Touristinformation in der Berliner Straße in Guben. In vielen anderen Städten der Region liegt diese Aufgabe in kommunaler Hand. "Bis zu 12 000 Touristen kommen hier jährlich zur Tür herein", erzählt Geilich.

Um die Region noch bekannter zu machen und besser zu vermarkten, ist der MuT gemeinsame mit dem übergeordneten Tourismusverband Niederlausitz auf allen großen Messen in Deutschland präsent. "Tourismus ist Wirtschaftsförderung", betont Geilich.