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| 16:44 Uhr

Umfassende Sanierung
Was die „Harten Hunde“ in Guben erwartet

 Sowohl für die Vierbeiner, als auch für die zweibeinigen Besucher und Helfer des Gubener Tierheims sollen sich die Bedingungen durch die Sanierung verbessern.
Sowohl für die Vierbeiner, als auch für die zweibeinigen Besucher und Helfer des Gubener Tierheims sollen sich die Bedingungen durch die Sanierung verbessern. FOTO: Ute Richter
Guben. Diese Arbeiten sollen an zwei Juli-Wochenenden im Tierheim erledigt werden – auch die Neißestädter können mithelfen

Wenn im Juli die „Harten Hunde“ nach Guben kommen, um an zwei Wochenenden das Tierheim zu sanieren (die RUNDSCHAU berichtete), wartet auf sie eine echte Herausforderung. Denn zu tun gibt es jede Menge. Ein Überblick:

Außengehege der Katzen: Die Überdachung muss komplett erneuert werden. Dafür ist ein stabiles Metallgitter über die gesamte Fläche (etwa 300 Quadratmeter) nötig. Dabei werden zusätzlich neue Träger für eine optimale Befestigung eingebaut. Im zweiten Außengehege werden die Einzäunung erneuert und zwei Fenster eingebaut. Auch eine Sanierung der eigentlichen Katzenhäuser ist geplant.

Außenbereich: Zäune, Tore und Zufahrten müssen verbreitert werden, um eine freie Zufahrt auf das Gelände zu gewährleisten.

Versorgungsgebäude: Es soll eine Erneuerung der Fliesenspiegel und des Fußbodenbelages erfolgen. Die Fliesen fallen bereits von den Wänden – so ist keine optimale Tierversorgung möglich. Ein großer Punkt sind die Malerarbeiten, die im gesamten Innen- sowie Außenbereich des Gebäudes nötig sind.

Hundehaus: Im Hundehaus müssten das Dach und die Elektrik erneuert werden. Die Bauzeichnungen liegen bereits vor. Es ist eine Asbestentsorgung beziehungsweise eine ordnungsgemäße Verpackung für eine spätere Entsorgung erforderlich. Jeweils über zwei Hundezwingern sollen Dachgauben entstehen für ausreichend Licht und die Belüftung der Zwinger. Die Entwässerungsrinnen im Hundehaus und an den Außenzwingern sind veraltet und sorgen momentan für starken Gestank. „Nicht nur für die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, sondern auch für die Tiere mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn ist das kein Zustand“, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus.

Die gesamten Bauarbeiten werden vom Fernsehsender Vox begleitet. Unterstützt werden kann das Projekt auch durch Material-Spenden oder das zur Verfügungstellen von Arbeitsgeräten. Für die Baumaßnahmen werden unter anderem Bagger benötigt. Ansprechpartner ist Jörg Herrmann unter Telefon 0173 1907020.

 Sowohl für die Vierbeiner, als auch für die zweibeinigen Besucher und Helfer des Gubener Tierheims sollen sich die Bedingungen durch die Sanierung verbessern.
Sowohl für die Vierbeiner, als auch für die zweibeinigen Besucher und Helfer des Gubener Tierheims sollen sich die Bedingungen durch die Sanierung verbessern. FOTO: Ute Richter
(red/ten)