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| 15:16 Uhr

Guben
Damit Guben festlich erstrahlt

Thomas Jänsch und Diana Kötschau mit zwei von mehreren Hundert Elementen der Festbeleuchtung für die Stadt Guben.
Thomas Jänsch und Diana Kötschau mit zwei von mehreren Hundert Elementen der Festbeleuchtung für die Stadt Guben. FOTO: lr / Engelhardt
Guben. In der Neißestadt wird in diesen Tagen die Weihnachtsbeleuchtung angebracht

Dieser Augenblick hat fast schon etwas von einem Ritual: Die letzten Sekunden vor 17 Uhr werden am 1. Advent von den Besuchern des Gubener Dreiecks gemeinsam heruntergezählt. Ist die Null erreicht, betätigen Weihnachtsmann, Apfelkönigin und Bürgermeister den magischen roten Knopf und schalten so die Lichterketten und alle weiteren Elemente, die in den folgenden Wochen für festlichen Glanz in der Stadt sorgen, ein. Dem folgt ein langgezogenes „Aaaaaaah“ des Publikums: Guben erstrahlt im festlichen Lichterglanz.

Damit es auch in diesem Jahr dieses „Aaaaaaah“ geben kann, haben die Mitarbeiter der Städtischen Werke Guben (SWG) in diesen Tagen alle Hände voll zu tun, um die festliche Beleuchtung überall im Stadtgebiet anzubringen. Hunderte Elemente – von Sternen über Kometen bis hin zu Weihnachtsbäumen – sind entlang der Straßen zu installieren. Dazu kommen die in diesem Jahr erneuerten Lichternetze, die am Rathaus angebracht werden, zahlreiche Lichterketten und auch die Schriftzüge, mit denen den Gubenern und ihren Gästen ein „Frohes Fest“ gewünscht wird.

Bevor sie ihren Platz im Stadtbild einnehmen, werden alle Elemente Stück für Stück geprüft – „zum einen natürlich auf die Funktion, zum anderen aber auch auf die Optik, also ob sie auch wirklich noch festlich aussehen“, erklärt Thomas Jänsch, der Leiter des Technischen Bereichs der SWG. Für die Montage sind bis zu zwei Zweierteams im Einsatz, wobei eines mit einer Hubarbeitsbühne ausgerüstet ist. Diese kommt unter anderem beim Anbringen der „Frohes Fest“-Schriftzüge zum Einsatz. „Das ist keine ganz leichte Aufgabe, schließlich sind die Gasstraße und die Berliner Straße, über denen sie erleuchten werden, vielbefahrene Straßen“, so Jänsch.

Im Normalfall wird für die Montage der kompletten Festbeleuchtung ein Monat benötigt. In diesem Jahr müssen die SWG-Mitstreiter aber mehrere Tage aufholen, da dieses Mal deutlich mehr Zeit für die Beseitigung des Laubs in der Stadt aufgewendet werden musste, Zeit, die sonst bereits in das Thema Festbeleuchtung investiert hätte werden können. Trotz dieser Schwierigkeiten ist sich Jänsch sicher, dass pünktlich zum 1. Advent alles bereit sein wird.

Und auch nach der Montage ist das Thema Festbeleuchtung für die SWG noch nicht abgehakt. Ein Mitarbeiter ist im Dezember für die Kontrolle und Reparatur kaputter Leuchtelemente zuständig. „Leider kommt es auch bei der Festbeleuchtung immer wieder zu Vandalismus“, erklärt Jänsch. Und natürlich benötigt auch der Abbau im Januar noch einmal rund zwei Wochen Zeit.

Zum vorweihnachtlichen Bild gehören in der Gubener Innenstadt natürlich auch die Weihnachtsbäume. In diesem Jahr werden wieder zwei Prachtexemplare aufgestellt: eines auf dem Dreieck, das zweite auf dem Rathausplatz. Die Bäume werden von Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Für ihren Aufbau ist der Bauhof zuständig, das Schmücken mit den entsprechenden Lichterketten nimmt ebenfalls die SWG vor.

Damit dürfte dann alles angerichtet sein, damit die Gubener sich auch in diesem Dezember an ihrer glänzenden Stadt erfreuen können.