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| 11:40 Uhr

Einst wollte er Gubens Apfelkönig werden
Marko Steidel klagt wegen Beleidigung

Marko Steidel zieht erneut vor Gericht. Dieses Mal direkt gegen Kerstin Geilich vom Marketing und Tourismus Guben e.V.
Marko Steidel zieht erneut vor Gericht. Dieses Mal direkt gegen Kerstin Geilich vom Marketing und Tourismus Guben e.V. FOTO: Silke Halpick
Guben. Marko Steidel hat Klage gegen Kerstin Geilich, Geschäftsführerin vom Marketing und Tourismus Guben e.V. (Mut), eingereicht. Seit seiner gescheiterten Wahl zum Apfelkönig von Guben im Jahr 2016 überhäuft Steidel die Gerichte mit Klagen.

„Uns liegt eine Anzeige wegen Beleidigung vor“, bestätigt Oberstaatsanwältin Petra Hertwig von der Staatsanwaltschaft Cottbus. „Die Ermittlungen dauern noch an.“ Ob sich der Staat nach dieser Prüfung mit der Klage befassen oder ob der private Klageweg empfohlen wird, sei noch offen. „Wir werden uns alle Seiten anhören“, erklärt die Gerichtssprecherin.

Marko Steidel sieht sich von Kerstin Geilich beleidigt, weil diese im Sommer in seinem Rechtsstreit mit dem Mut eine Mitschuld für die erschwerte Suche nach Kandidaten für die Wahl der Gubener Apfelkönigin sah. Steidel hatte die Wahl zum Apfelkönig 2016 verloren und daraufhin die amtierende Apfelkönigin Antonia Lieske und den Mut verklagt. „Das ist eine falsche Anschuldigung. Ich bin nicht schuld“, betont Steidel gegenüber der RUNDSCHAU.

Weiterhin sieht sich der Groß Drewitzer übergangen, weil der Tourismusverein im Rahmen der Rückkehrer-Aktion auf einer Karte mit einem Bild von einem Apfelkönig und dem Spruch „Guben tut gut, weil man hier och Apfelkönigin werden kann“ wirbt. „Das spielt auf mich an, und mich hat da keiner gefragt“, so Steidel.

(mcz)