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| 12:39 Uhr

AfD-Stadtparlamentarier sieht sich um Posten betrogen
Mahro widerspricht Prauser: Vorwurf nicht nachvollziehbar

 Zur konstituierenden Sitzung trat die neue Stadtverordnetenversmmlung in Guben zusammen.
Zur konstituierenden Sitzung trat die neue Stadtverordnetenversmmlung in Guben zusammen. FOTO: LR / Daniel Schauff
Guben. Gubens Bürgermeister Fred Mahro (CDU) äußert sich bei Facebook über den Offenen Brief des AfD-Stadtverordneten Roland Prauser. Prauser hatte den anderen Fraktionen „geheime Absprachen“ bei der Wahl der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung unterstellt und der Forderung der AfD, als stärkste Fraktion den Vorsitzenden zu stellen, Nachdruck verliehen.

„Die Einschätzung des Stadtverordneten Prauser über eine undemokratische Verhaltensweise oder, wie er behauptet, dass jüngere Stadtverordnete hier sogar einer Anweisung gefolgt sind, kann ich nicht nachvollziehen“, schreibt Mahro.

Allen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung sei bekannt, dass man für Vorschläge Mehrheiten benötigt. Die Tatsache, dass Olaf Franz (AfD) mit 16 Stimmen zum Zweiten Stellvertreter der neuen Vorsitzenden Berit Kreisig (WGB) gewählt worden ist, zeige deutlich, dass Stadtverordnete bereit seien, mit den Vertretern der AfD mehrheitliche Beschlüsse zu fassen. „Ich werde mit meiner Stimme immer dann ‚dafür’ votieren, wenn ich der Meinung bin, dass es der Entwicklung unserer Stadt dient“, schreibt Mahro weiter. Dabei spiele es für ihn keine Rolle, wer Inititator dieser Beschlussvorlagen sei.