Nach derzeigem Stand werden 32 Flüchtlinge in diesem Jahr in Schenkendöbern erwartet, im Jahr 2015 waren es 28. Sofern die Gesamtzahl von insgesamt 60 Flüchtlingen bis Ende 2016 nicht überschritten wird, halten Schenkendöberns Bürgermeister Peter Jeschke (CDU) und Mahro die Aufnahme in Guben für zumutbar.

Eine Unterbringung in den Gemeindeteilen Schenkendöberns sei mit Hinsicht auf den damit verbundenen Aufwand für die Gemeinde unangemessen, erläuterte Mahro. Gleichzeitig informierte der amtierende Bürgermeister die Ausschussmitglieder über die derzeitige Flüchtlingssituation in Guben. Demnach war der Jahresanfang 2016 von einem deutlichen Rückgang der Zuweisungen geprägt. Derzeit leben 526 Flüchtlinge in der Stadt, 183 davon in der Deulowitzer Straße, 122 in der Bahnhofstraße und 221 in Wohnungen im Stadtgebiet. Wie auch in den anderen Städten des Landkreises ist die tatsächliche Anzahl von Flüchtlingen im Vergleich zur Planung Mitte 2015 stark gestiegen. Für den gesamten Kreis waren 745 Flüchtlinge erwartet worden, insgesamt sind 1310 bis Mitte Februar gekommen.

Mahro wies unter anderem auch auf die Einrichtung des Allerweltscafé als Beispiel für das soziale Leben der Flüchtlinge in Guben hin. Auch in der vergangenen Woche war die Zusammenkunft von Neu- und Alt-Gubenern im Rathaus sehr gut angenommen worden.