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Guben geht einen Tag lang baden

Fred Mahro, Peter Wiebke und Klaus-Dieter Fuhrmann (v.r.) gehörten zu den Ersten, die ins Becken sprangen.
Fred Mahro, Peter Wiebke und Klaus-Dieter Fuhrmann (v.r.) gehörten zu den Ersten, die ins Becken sprangen. FOTO: Ute Richter/utr1
Guben. 361 Teilnehmer sind beim sechsten 24-Stunden-Schwimmen in Guben insgesamt 1796 Kilometer geschwommen. Teilnehmer wie Organisatoren waren sehr zufrieden mit der sportlichen Veranstaltung und der Stimmung im Gubener Hallenbad. Ute Richter / utr1

Punkt zwölf Uhr mittags sprangen am Samstag neben dem amtierenden Bürgermeister Fred Mahro, Guwo-Chef Peter Wiebke und dem Stadtverordnetenoberhaupt Klaus-Dieter Fuhrmann die Starter zum 24-Stunden-Schwimmen ins Wasser. 18 Firmen, Vereine, Schulen, ein Kindergarten und 40 Einzelstarter kämpften um die beliebten Pokale. Organisiert wurde das 24-Stunden-Schwimmen gemeinsam vom Freizeitbad, von der Abteilung Schwimmen des SV Chemie Guben, von der Wasserwacht und vom Tauchclub Guben. Auf jeder der fünf Bahnen seien zwölf Starter im Wasser gewesen, erzählt Regine Wächtler-Richter von der Wasserwacht. Auch in der Nacht sei die Kette an Schwimmern nie abgerissen. Jeder Teilnehmer schwamm, so viel er wollte und schaffte.

Viel Konzentration war bei den Kampfrichtern gefragt. Anhand der Starterkarten und der Nummern auf den Badekappen strichen sie akribisch die bewältigten Bahnen ab. "Da sind viel Kaffee und Traubenzucker zum Durchhalten notwendig", so Regine Wächtler-Richter. "Und gute Laune, immer wieder mal ein paar Bahnen mitschwimmen und die Musik lassen jeden Einzelnen irgendwie durchhalten", sagen Grit Sebastian und Maik Pokrandt, die im Büro regelmäßig die aktuellen Zahlen aufnahmen und am Ende für die ordnungsgemäße Abrechnung der Kilometer, der Starter und der Urkunden zuständig waren.

Am Ende konnte die Teilnehmerzahl von 304 im vergangenen Jahr überboten werden. Und auch die geschwommene Distanz übertraf den Vorjahreswert um 152 Kilometer. Erfolgreichster Verein war diesmal der SV Chemie Guben mit 7,5 Kilometern und 58 Startern. Bei den Schulen konnten die Corona-Schröter-Grundschule (2,9 km/37 Starter) und die Europaschule (3,6 km/26 Starter) die Pokale in Empfang nehmen. Als einziger Kindergarten war der des Naemi-Wilke-Stiftes an den Start gegangen. Die 32 Mädchen und Jungen schwammen 1,37 Kilometer. Als beste Firma erwies sich, wie schon in den Jahren zuvor, die Werksfeuerwehr von Vattenfall.

Älteste Teilnehmerin war Anita Wächtler mit 83 Jahren. Jüngste Schwimmerin mit fünf Jahren war Tania Härtel. Zahlreiche Pokale konnten in den unterschiedlichsten Altersgruppen vergeben werden.