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| 11:58 Uhr

Straßenausbau in Guben
Freie Fahrt auf Gubens Flemmingstraße

 Projektleiter Maik Lindner, Wolfgang Walter von der ULT, Verena Nicolaus vom Planungsbüro H.-W. Richter und Bürgermeister Fred Mahro (v.l.) zerschneiden das symbolische Absperrband an der Flemmingstraße.
Projektleiter Maik Lindner, Wolfgang Walter von der ULT, Verena Nicolaus vom Planungsbüro H.-W. Richter und Bürgermeister Fred Mahro (v.l.) zerschneiden das symbolische Absperrband an der Flemmingstraße. FOTO: Stadt Guben / Laura Böhme
Guben. 730 000 Euro stecken in der erneuerten Verkehrsachse der Neißestadt. Die Stadt hat die Maßnahme nichts gekostet. Von Daniel Schauff

In aller Schönheit konnte sich die Flemmingstraße am Donnerstag noch nicht präsentieren – schließlich hingen am Nachmittag noch dicke Wolken über Guben. Doch bei allem trüben Wetter, die Stimmung in der Neustadt dürfte eine gute gewesen sein. Immerhin konnten die am Ausbau Beteiligten die Nord-Süd-Achse zwischen Cottbuser Straße und Ahornstraße nach langen Ausbauarbeiten für den Verkehr freigeben, ganz symbolisch per Banddurchschnitt.

730 000 Euro stecken in der Fahrbahnsanierung. 90 Prozent des Geldes kommt aus dem Mitteln im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes, zehn Prozent aus Mitteln im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes. Heißt: Den Stadthaushalt belastet die Erneuerung des wichtigen Verkehrsweges nicht. An der Kreuzung Flemming- und Cottbuser Straße steht nun auch eine neue Ampelanlage. Die ist mit LED- und Steuerungstechnik ausgestattet und wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums zu 37 Prozent gefördert.

„Mit der Straßensanierung wurden zirka 4300 Quadratmeter Betonfahrbahn aufgebrochen und 4000 Tonnen Boden bewegt“, meldet die Stadtverwaltung. Neu eingebaut wurden demnach rund 4270 Quadratmeter lärmdämpfender Asphalt, 1270 Meter Straßenborde und rund 1165 Quadratmeter Betonpflaster. Parallel zum Straßenausbau wurden laut Stadtverwaltung die Regenentwässerung auf einer Länge von 560 Metern erneuert und 13 Schächte sowie 40 Straßeneinläufe errichtet.

Kritik hatte es im Zuge der Arbeiten an der Straße immer wieder dahingehend gegeben, dass zwar die Fahrbahn, nicht aber die Gehwege erneuert wurden. Dafür allerdings, das haben Bürgermeister Fred Mahro (CDU) und der zuständige Fachbereichsleiter Sven Rogosky immer wieder betont, sei kein Geld übrig gewesen.

Mit dem Ausbau der Flemmingstraße sei die Verkehrsachse den veränderten Verkehrsbedürfnissen und den Vorgaben der Barrierefreiheit angepasst worden, so die Stadt.