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Guben feiert "Gestört aber Geil"

Richtig geil feierte das völlig durchgeweichte Partyvolk in Guben zur Musik von "Gestört aber Geil".
Richtig geil feierte das völlig durchgeweichte Partyvolk in Guben zur Musik von "Gestört aber Geil". FOTO: utr1
Guben. Wie vorausgesagt hatte es bereits am Samstagnachmittag angefangen, in Strömen zu regnen. Doch dem Partyvolk, das sich das Konzert von "Elektrosalat" und "Gestört aber Geil" in den Kalender geschrieben hatte, machte das nichts aus. utr1

In Massen strömte vor allem die Jugend auf den Gubener Lok-Sportplatz, der sich im Laufe des Abends zu einem Schlammplatz verwandelte. Die Cottbuser DJs von Elektrosalat heizten dann knapp drei Stunden lang dem Partyvolk ein. Mit ihren grandios zusammengemixten Titeln ließen sie kaum einen Wunsch der Besucher offen. Und die kamen aus allen Richtungen der Republik. Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Dresden, Potsdam, Leipzig, Berlin, Cottbus, ja sogar Hannover standen in den Straßen nahe der Konzertarena.

Alle warteten natürlich gespannt auf "Gestört aber Geil", die dann gegen 23 Uhr loslegten. Obwohl "die" nicht richtig ist, denn DJ Spike, alias Marcel Stephan, der eine Teil des Duos, war aus Krankheitsgründen nicht mit an die Neiße gereist. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch, denn Nico Wendel, der andere Teil des Duos, wusste auch alleine der völlig durchgeweichten Partygemeinde richtig einzuheizen. Er mixte Musik, die nur so zum Tanzen animierte, natürlich gingen die Besucher bei den bekanntesten Titeln so richtig ab. Egal ob "Millionen Farben", "Pocahontas", "Ich & Du" oder "Unter meiner Haut" - die Partygemeinde feierte, sang und sprang mit - bei durchweg strömendem Regen. Der Lok-Sportplatz kochte regelrecht über.

Auch Veranstalter Alexander Reinig war am frühen Sonntagmorgen noch ganz begeistert vom Konzert. "Dass die Gubener trotz des Regens so gut durchgehalten und mitgefeiert haben, das war nicht zu erwarten. Das spornt uns an zu überlegen, ob wir im nächsten Jahr wieder hier in Guben etwas auf die Beine stellen. Also, wenn die Gubener Ideen, Anregungen und Wünsche haben, wen sie hier einmal auf der Bühne sehen wollen, immer her damit. Wir versuchen dann, ob es möglich ist", so Reinig. Und auch Nico Wendel von "Gestört aber Geil" bedankte sich beim Partyvolk für diese einzigartige, feucht-fröhliche Party.

Die Woche zuvor hatte das Veranstalter-Duo Alexander Reinig und Thomas Alisch, beides gebürtige Gubener, die Gruppe "Six" auf ihrer Abschiedstour und die Ostrocker der legendären Band "Karat" auf die Lok-Sportplatz-Bühne geholt. Und schon da feierten weit mehr als 1600 Menschen einen grandiosen Abend.