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| 01:01 Uhr

Grünes für die Abrissflächen

Jänschwalde Ost.. Die Bahnhofsstraße im Ortsteil Jänschwalde Ost der neuen Großgemeinde Jänschwalde verändert in diesen Tagen deutlich ihr Gesicht. B. Remus

Noch bis Mitte dieses Monats erfolgt dort der Abriss von zwei Wohnblöcken der in Insolvenz befindlichen Jänschwalder Wohnungsgesellschaft. Schon jetzt sind nur noch zwei große Schutthaufen von den einstigen Wohngebäuden zu sehen. Und so, wie die beiden Schutthalden Tag für Tag kleiner werden, wird die Sicht für die Bewohner der dahinter befindlichen Blöcke auf die Bahnhofsstraße besser.
Begonnen wurde der Abriss bereits Ende vergangenen Jahres. Mit den Hausnummern 29 und 30 verschwanden an der Bahnhofsstraße insgesamt 56 Wohnungen. Und es werden in diesem Ortsteil nicht die letzten gewesen sein, war von Elvira Hölzner, Bauamtsleiterin im Amt Peitz, zu erfahren. Bereits jetzt laufe die Ausschreibung für den Abriss der Mittelstraße 27 und 28 in Jänschwalde Ost. Dabei handelt es sich um zwei kleinere Blöcke mit jeweils nur zwölf Wohnungen. An der Friedensstraße soll ein weiterer Block mit 32 Wohnungen verschwinden.
Finanziert wird der Abriss weiterer Wohnungen im Jahr 2004 bisher mit rund 432 000 Euro an Fördermitteln aus dem Fonds „Stadtumbau Ost“ . Für die beiden Blöcke an der Bahnhofsstraße standen 2003 rund 198 000 Euro aus dem selben Fonds zur Verfügung. „Pro Quadratmeter sind das 60 Euro“ , merkt die Bauamtsleiterin an.
Morgen wird Eva Hölzner mit Vertretern der in Insolvenz befindlichen Jänschwalder Wohnungsgesellschaft erneut wegen des „Umbaus“ in Jänschwalde Ost beraten. Denn bestreben des Amtes Peitz ist es, in dem Ortsteil insgesamt 14 Blöcke abzureißen. Grund ist, wie in Guben und anderswo auch, die hohe Zahl an leer stehenden Wohnungen.
Die Abrissflächen werden nach ihrer Beräumung nicht aufgeforstet, sondern vorerst nur begrünt, sagt die Bauamtsleiterin.