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| 01:43 Uhr

Grüner Pfad soll die Nachbarstadt attraktiver werden lassen

Gubin. Bürgermeister Bartlomiej Bartczak hat Ende voriger Woche beim Gemeinsamen Technischen Sekretariat in Zielona Góra (Grünberg) den Fördervertrag für den Gubiner Teilbereich des „Grünen Pfads“ unterschrieben. Das hat Carsten Jacob vom Sekretariat mitgeteilt. br

Mit dem Projekt werde eine noch engere touristische Vernetzung von Guben und Gubin erreicht, da künftig viele wichtige Gubener und Gubiner Sehenswürdigkeiten mit einem Wanderweg verbunden sein werden. Auf Gubiner Seite stünden mehrere bauliche Schwerpunkte im Fokus, die in naher Zukunft instand gesetzt beziehungsweise modernisiert werden. Dabei, so Jacob, handele es sich um das Arboretum - einen kleinen botanischen Garten -, die Freilichtbühne, den Waszkiewicz Park, den Chrobry Platz, den Mickiewicz Park und um die Fußgänger- und Fahrradwege, die zur Neißebrücke führen. Erste Baumaßnahmen für den polnischen Teilbereich des Projekts seien bereits vor einigen Monaten begonnen worden. Bis zum Ende kommenden Jahres sollen alle benannten Punkte durch den Grünen Pfad attraktiviert werden. Dies geschehe unter anderem durch den Bau neuer Fuß- und Radwege, die Schaffung von Aussichtspunkten, die Aufstellung von Kleinmobiliar, wie Bänke oder Abfallkörbe, die Errichtung von Laternen, Projektoren und durch die Sanierung von zwei Springbrunnen. Darüber hinaus, so heißt es in der Mitteilung, werden die genannten Parks und Grünanlagen mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt, und es solle ein zusätzlicher Kinderspielplatz entstehen. Insgesamt stehen für dieses Projekt Fördermittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Als Projektpartner unterstütze die Stadt Guben die Gubiner Stadtverwaltung bei Vorbereitung und Durchführung. Das Projekt werde innerhalb des "Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) - Brandenburg 2007-2013" gefördert. br