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| 01:04 Uhr

Grüne Oasen statt grauer Beton

Guben.. Unbeobachtet von der Öffentlichkeit haben Adam, Marcel, Krystian, Benjamin und Frau Kirbs vom Deutsch-Polnischen Jugendprojekt „Arbeiten und Lernen über Grenzen“ auf dem Gelände der ehemaligen Gubener Wolle aus einer Abrissfläche mit viel Beton mehrere grüne Hella Tröger

Oasen, eine Zuschauerfläche und eine Bühnenfläche geschaffen. Eingeweiht wird dieser Teil der Neißeterrassen am 23. August mit einem Jazz-Konzert.
Heute sieht man kaum noch, dass sich dort monatelang Jugendliche abmühten. Wochenlang entfernten sie Beton, Platten, Schutt, Unkraut und Wildwuchs, besserten die kaputten Wege mit Pflastersteinen aus, bevor sie ihre Ideen zur Flächengestaltung umsetzen konnten. Dazu gehörte das Entrosten und Streichen des Zaunes und der Türen ebenso, wie das Anlegen einer Sitz ecke.
Aber erst als die erste Grünfläche geschaffen worden war, wussten die Mitstreiter, dass es ihnen gelingen wird, die öde Betonlandschaft nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Hilfe erhielten sie von Jugendlichen aus dem Jugendsofortprogramm der Beschäftigungs- und Sanierungsgesellschaft (BSG), die Rankgitter, rustikale Bänke und Papierkörbe bauten.
Nun ist der erste Abschnitt fertig, und alle sind stolz auf das Ergebnis. Aber schon wird überlegt, wie der nächste Terrassenabschnitt gestaltet werden soll. Wer an der Sommertour der RUNDSCHAU am 7. August teilnimmt, kann sich selbst vom Ergebnis der bisherigen Arbeit überzeugen und bei schönem Wetter vom Dach der Halle I einen wunderschönen Blick über Guben und Gubin genießen.