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Großer Ansturm herrscht auf Gubener Friedensschule

Viel zu entdecken gibt es für die künftigen Abc-Schützen beim Tag der offenen Tür in der Friedensschule.
Viel zu entdecken gibt es für die künftigen Abc-Schützen beim Tag der offenen Tür in der Friedensschule. FOTO: Ute Richter/utr1
Guben. In den baldigen Schulalltag eintauchen konnten am Mittwochnachmittag zukünftige Abc-Schützen in der Gubener Friedensschule. Schulleiter Frank Müller begrüßte die Mädchen und Jungen mit ihren Eltern persönlich und gab bereitwillig Auskünfte zum Schulgeschehen. utr1

Vier Flex- und eine Regelklasse gibt es an dieser Bildungseinrichtung mit derzeit 434 Schülern in den Klassen eins bis sechs.

Im Klassenraum der Flex 4 von Katrin Lademann konnten sich die Mädchen und Jungen anschauen, was man mit dem Lernmaterial von "Löwenzahn und Pusteblume" alles machen kann. "Richtig tolles Arbeitsmaterial gibt es davon", so die Klassenlehrerin. Unterrichtet wird, wie es im Flexprogramm üblich ist, teils gemeinsam, teils getrennt nach Klassenstufen eins und zwei. Gern bearbeiten die Kinder ihren Wochenplan, der Aufgaben des in der vorangegangenen Woche Erlernten beinhaltet. Ganz selbstständig können die Kinder die Aufgaben nach eigener Zeiteinteilung lösen. Das macht vielen großen Spaß, sagt die Lehrerin.

Im Raum der Klasse Flex 1 von Klassenlehrerin Diana Geppert gab es ebenfalls jede Menge für die künftigen Schulanfänger zu entdecken. Ihr zur Seite stehen Teilungslehrer Henry Pradel und Sonderpädagogin Constanze Noack. Den klaren Vorteil im Flexunterricht sieht Diana Geppert im Unterrichten von Deutsch- und Mathe im Teilungsunterricht, der altersgerecht in kleinen Gruppen stattfindet. Dadurch können die Kinder individuell gefördert werden. Doch auch der gemeinsame Unterricht kommt den Mädchen und Jungen zugute, spielt doch da das Lernen voneinander und der Umgang untereinander eine große Rolle. Damit auch am Nachmittag alles reibungslos mit den Hausaufgaben klappt, steht die Klassenlehrerin in sehr engem Kontakt mit Horterzieherin Karin Benke. "Ganz unkompliziert können wir uns abstimmen, was vielleicht bei den Hausaufgaben zu beachten ist", so Diana Geppert.

Auch ein Mädchen und ihr Vater, die in der Grundschule in Grano angemeldet ist, weil sie dort wohnen, schauten sich die Friedensschule an. Beide Eltern arbeiten in Guben und würden sich freuen, wenn die Tochter dort auch zur Schule gehen könnte. Das würde den Eltern das Hinbringen und Abholen ihres Kindes vor und nach der Arbeit erheblich erleichtern. Ob das allerdings klappen wird, ist nicht sicher. In der Friedensschule wird es voraussichtlich mehr Anmeldungen geben, als die Schule derzeit überhaupt aufnehmen kann.