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Grenzrosen für Guben und Gubin

Neun Grenzrosen des Künstlers Thomas Rother stehen in Forst – zwei auch in Bad Muskau.
Neun Grenzrosen des Künstlers Thomas Rother stehen in Forst – zwei auch in Bad Muskau. FOTO: slu
Guben/Forst. Die gemeinsame Kommission Eurostadt Guben-Gubin möchte Grenzrosen auch in den Partnerstädten an der Neiße aufstellen. "Forst, Brody und Lubsko haben ein solches Projekt bereits mit dem Künstler Thomas Rother realisiert", informiert Günter Quiel die Mitglieder der Deutsch-Polnischen Kommission am Montag. Michèle-Cathrin Zeidler

Als möglichen Platz schlägt er die Stadtverwaltung in Guben vor. Außerdem möchte Günter Quiel noch andere Städte bei diesem Projekt mit ins Boot holen. "Ratzdorf und Eisenhüttenstadt wollen sich ebenfalls einbringen", erzählt Günter Quiel.

Auch bei den polnischen Politikern finden die Grenzrosen Anklang. "Ich finde die Idee gut", sagt Gubins Bürgermeister Bartlomiej Bartczak. Um die Haushaltskassen von Guben und Gubin nicht zu belasten, sollen die Kosten für die Grenzrosen allerdings durch Spenden finanziert werden.

Das Projekt "Grenzrosen" begann 2005 in Frankfurt (Oder). Der Essener Künstler Thomas Rother möchte mit diesen Rosen aus Stahl den Opfern des Zweiten Weltkrieges gedenken und sieht die Skulpturen gleichzeitig als Versöhnungsgeste mit dem Aufruf "Blumen statt Waffen".