Die Außenhülle des Gotteshauses sei kürzlich saniert worden.

Heß erzählt zur Geschichte des Ortes: „Am 10. September 1520 sind die Hussitten durch Grano gezogen.“ Er erinnert auch daran, dass Grano einst einen eigenen Organisten hatte und zwei der ursprünglich drei Glocken noch heute im Turm der Kirche untergebracht sind. Der Gedenkstein des einstigen Granoer Schulmeisters Fichtner lehne mittlerweile an der Kirchenmauer. Mitten auf dem Friedhof ist die einzige noch erhaltene Gruft des Lübbinchener Gutsbesitzers Ekkert. „Auch unter der Kirche hat es Gruften gegeben“, sagt Heß.

„Die Kirche steht immer ein bissel im Weg“, sagt Ortsvorsteher Dieter Robel schmunzelnd. Autofahrer müssten hier immer eine große Kurve fahren.

Jetzt soll es an die Sanierung der Innenräume und der Orgel gehen, die aus dem Jahr 1861 stammt. „Die wurde vom Fürstenberger Orgelbauer Friedrich Gast gebaut“, so Heß. Gast soll der letzte Scharfrichter in Fürstenberg gewsesen sein. ja