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Glückwünsche für engagierte Gubener Pädagogin

Annett Kleindienst (M.) nimmt die Glückwünsche der Schulrätin Karin Nowotnick (r.) entgegen.
Annett Kleindienst (M.) nimmt die Glückwünsche der Schulrätin Karin Nowotnick (r.) entgegen. FOTO: S. Halpick
Guben. Glückwünsche von der Schulrätin Karin Nowotnick hat am Donnerstag die Lehrerin Annett Kleindienst entgegengenommen. Die Pädagogin gehörte zu den drei für den diesjährigen Lehrerpreis Nominierten aus dem Landkreis Spree-Neiße. Silke Halpick

"Sie war unser Favorit", sagt Nowotnick. Letztlich hat sich das Bildungsministerium jedoch für den Spremberger Lehrer Matthias Dietz vom Erwin-Strittmatter-Gymnasium entschieden.

Annett Kleindienst, die seit 1991 an der Corona-Schröter-Grundschule unterrichtet, nimmt es gelassen. Für sie sei auch die Nominierung bereits eine Auszeichnung. Bei der Preisverleihung in der Potsdamer Staatskanzlei stand sie neben Matthias Dietz und der ebenfalls nominierten Monika Schulz vom Oberstufenzentrum 1 in Forst auf der Bühne. Für den jungen Kollegen freue sie sich.

Vorgeschlagen für den Lehrerpreis wurde Annett Kleindienst von Schulleiterin Dagmar Ploke. "Ich war im Vorjahr krank und Frau Kleindienst hatte die Vertretung übernommen", erzählt sie. Die Schulkonferenz unterstützte die Nominierung. Auch von ihren Kollegen wird die Sonderpädagogin, die vor allem zuständig für Kinder mit emotionalen Störungen ist, als "sehr einsatzbereit und engagiert" bezeichnet. Die Sechstklässlerin Katharina Riedel sagt es so: "Sie macht einen sehr guten Unterricht". Vor allem erkläre die Lehrerin den Stoff verständlich für die Schüler, wiederhole, wenn es einer nicht versteht, und nehme Rücksicht auf die unterschiedlichen Leistungsstärken."Wir sind hier ein tolles Team geworden", sagt Annett Kleindienst. Im Mittelpunkt stehen für sie die Schüler sowie der respektvolle Umgang miteinander.

Seit sechs Jahren ehrt das Land Brandenburg besonders engagierte Lehrer. Von 87 Vorschlägen in diesem Jahr wurden 50 nominiert und 18 mit dem Brandenburger Lehrerpreis ausgezeichnet. Die Corona-Schröter-Grundschule reichte erstmals einen Vorschlag ein. 2012 gab es den Lehrerpreis bereits für Christina Griesbach von der ehemaligen Diesterwegschule. 2015 wurde Ute Gerhardt vom Pestalozzi-Gymnasium dafür nominiert.