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Gesundheitsexperten machen Bestandsaufnahme

Spree-Neiße. Der erste Fachworkshop der deutsch-polnischen Arbeitsgruppe "Gesundheit” hat sich Anfang der Woche mit den unterschiedlichen Strukturen des Gesundheitswesens und den rechtlichen Barrieren zwischen beiden Ländern befasst. Darüber informierte die Euroregion Spree-Neiße-Bober. red/js

Die insgesamt 32 Teilnehmer wurden durch Experten über die unterschiedlichen Strukturen im Gesundheitswesen in Deutschland und Polen sowie grundlegende rechtliche Fragen informiert, welche einer vertieften Kooperation derzeit noch im Wege stehen. Bislang können beispielsweise Gubiner nicht im Gubener Krankenhaus versorgt werden. Bereits im November soll demnach die erste Version einer Zustandsanalyse zum Gesundheitswesen in der deutsch-polnischen Grenzregion fertiggestellt und auf der Internetseite der Euroregion zur Verfügung gestellt werden. Das nächste Treffen wird im Frühjahr stattfinden.

Neben dem Fachthema Gesundheit bietet die Euroregion im Rahmen des Dialog-Projektes Fortbildungsangebote wie Sprachkurse oder Schulungen zum Verwaltungsaufbau in Deutschland und Polen für Verwaltungsmitarbeiter und Ehrenamtler angeboten.

Weitere Informationen zu den geförderten Vorhaben sind auch auf der Internetseite der Euroregion Spree-Neiße-Bober abrufbar ( www.euroregion-snb.de ).