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Geschäftsstraße seit der Kaiserzeit

Die Frankfurter Straße ist die älteste Straße der einstigen Gubener Vorstadt. Als Geschäftsstraße profilierte sie sich in der Kaiserzeit. In Schutt und Asche gelegt wurden große Teile des Straßenzuges in den Februartagen 1945. (Quelle: «Die Straßen unserer Heimatstadt» , Gerhard Gunia, 1988; «Wo einst die Straßenbahn fuhr» , Gerhard Gunia, LR vom 24. März 2001)

Vor allem die Häuser Nummer 6 bis 10 auf der Nordseite wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen und die 1922 errichtete massive Neißebrücke gesprengt (in den 50er Jahren wieder aufgebaut). Ebenfalls 1945 zerstört und nicht wieder aufgebaut wurden die Nummern 31 bis 33 auf der Südseite. Aber jetzt sind dort - am Parkplatz Lohmühlenweg und der daneben befindlichen Durchfahrt - Straßenbauarbeiten im Gange.
Ab Januar 1972 führte die damalige Straße der Freundschaft zum offiziellen Grenzübergang über die Neißebrücke nach Polen. Und Mitte der 80er Jahre begannen umfangreiche Instandsetzungen und Renovierungen der Fassaden an diesem Straßenzug. 1990 erhielt er durch Stadtverordnetenbeschluss wieder den Namen Frankfurter Straße. Seitdem hat sich dort viel verändert, sowohl an den Gebäuden als auch an ihrem Bestimmungszweck. Eine Geschäftsstraße ist die Frankfurter Straße jedoch geblieben.