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Gericht entscheidet heute zum Apfelkönig

Guben. Die Klage eines gescheiterten Kandidaten um das Apfelkönig-Ehrenamt in einer brandenburgischen Kleinstadt ist vor Gericht abgewiesen worden. Der Mann hatte den Vorwurf der Wahlmanipulation erhoben und wollte erreichen, dass die Abstimmung für ungültig erklärt wird. dpa/bob

Ein gescheiterter Kandidat bei der Wahl um die Apfelkönigin im brandenburgischen Guben hat geklagt, weil er die Abstimmung für ungültig hält. Heute wird vor dem Amtsgericht Cottbus (Zweigstelle Guben) eine Entscheidung in dem Verfahren erwartet. Der Mann hatte zu Verhandlungsbeginn im August den Vorwurf der Wahlmanipulation erhoben - zugleich aber eingeräumt, dass es sich nur um eine Vermutung handele.

Der 42-Jährige hatte nach seiner gescheiterten Kandidatur eine Reihe von Klagen eingereicht, das jetzige ist das Hauptsacheverfahren. Die amtierende Apfelkönigin und der Tourismusverein in Guben, die vom Beinahe-Apfelkönig verklagt wurden, halten seine Vorwürfe für haltlos. Die 21-Jährige hatte im September 2016 auf dem Apfelfest in der Kleinstadt die Krone ergattert und sich gegen den Kläger durchgesetzt. Erstmals waren damals männliche Bewerber um das Ehrenamt zugelassen worden.