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Gemeinde beschließt geprüfte Eröffnungsbilanz

Schenkendöbern. Die Gemeindevertretung Schenkendöbern hat die geprüfte Eröffnungsbilanz für den Doppik-Haushalt 2011 auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. "Das war ein enormer Kraftaufwand", sagt Kämmerin Marion Schenk. Silke Halpick

Geprüft wurde die Eröffnungsbilanz von einem externen Wirtschaftsprüfer, der auch einige "wesentliche Änderungen" beispielsweise beim Anlagevermögen vorgenommen habe. Das betraf unter anderem die Bewertung der Infrastruktur sowie der ehemaligen gemeindeeigenen Wohnungen.

Das Eigenkapital der Gemeinde liegt nach Angaben der Kämmerin bei 11,9 Millionen Euro, die Bilanzsumme bei 33 Millionen Euro. Mit einer Eigenkapitalquote von 66 Prozent liege die Gemeinde im "guten Mittelwert", betont Schenk.

Mit der bestätigten Eröffnungsbilanz können jetzt auch die Jahresabschlüsse für 2011 bis 2016 erarbeitet werden. "Bisher haben wir immer nur mit Planzahlen gerechnet", räumt die Kämmerin ein.

Die Stadt Guben hatte ihre geprüfte Eröffnungsbilanz für 2011 bereits im Juni 2016 beschlossen. Die Verwaltung ist derzeit dabei, den Jahresabschluss 2011 fertigzustellen, wie der Kämmerer sagt.

2011 wurde die Haushaltsführung in den Kommunen von der Kameralistik auf die doppelte Buchführung (Doppik) umgestellt.