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Geld für die Jugendarbeit

Stefan Müller (l.) und Mandy Große übergeben den Scheck der Christian-Alexander-Stiftung an Thomas Richter (2.v.l.).
Stefan Müller (l.) und Mandy Große übergeben den Scheck der Christian-Alexander-Stiftung an Thomas Richter (2.v.l.). FOTO: S. Halpick
Guben. Über einen Scheck in Höhe von 1500 Euro von der Christian-Alexander-Stiftung haben sich die Gubener Billardkegler des ESV Lok Guben gefreut. "Das Geld ist praktisch schon ausgegeben", räumt Abteilungsleiter Thomas Richter ein. Silke Halpick

Damit wurden die Deutschen Einzelmeisterschaften im Billardkegeln in Guben mitfinanziert, hauptsächlich die Wettkämpfe der Jugendlichen.

"Die Stiftung unterstützt Projekte für Kinder und Jugendliche", sagt Stefan Müller. Der ehemalige Fachbereichsleiter für Schulen und Soziales überreicht gemeinsam mit seiner Nachfolgerin Mandy Große den Scheck. "Wir profitieren vor allem von der Spendenbereitschaft der Gubener", sagt Müller. Allein von den Zinserträgen aus dem Stiftungskapital könnten nicht so viele Vereine und Einrichtungen unterstützt werden. Geld gab es in diesem Jahr bereits für die Friedensschule sowie den BSV Guben Nord.

Für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften im Juni 2017 haben die Gubener Billardkegler "Lob von allen Seiten bekommen", wie Richter erzählt. 2018 wird das Turnier in Trebendorf (Landkreis Görlitz) stattfinden. Nicht ausgeschlossen ist, dass sich die Gubener in zwei, drei Jahren noch einmal als Veranstalter bewerben. "Die Organisation der Meisterschaften war schon sehr anstrengend war", sagt Richter. Jetzt will er erst einmal durchatmen.

Mit einem Neuzugang startet die erste Mannschaft des ESV Lok Guben in die neue Saison. Andreas Zschörneck spielt jetzt wieder bei seinem Heimatverein, zuvor war er beim SV Neu Zauche. "Er ist ein erfahrener Spieler und wird die Mannschaft verstärken", sagt Richter. Hauptziel sei der Klassenerhalt. In der Vorjahressaison konnten sich die Gubener Billardkegler als Aufsteiger sehr erfolgreich behaupten und den fünften von insgesamt zehn Plätzen belegen. "Das Niveau ist sehr hoch", sagt Richter. Er selbst muss für den neuen Mann Platz im Team machen und künftig in der zweiten Mannschaft spielen. Um den eigenen Nachwuchs zu sichern, arbeiten die Billardkegler mit der Corona-Schröter- und der Europaschule zusammen. "Nachwuchsarbeit lohnt sich", sagt Richter. Das zeigen die drei erfolgreichen Nachwuchsspieler Robert Lehmann, Kai Piasecki und Glenn Pettke, die es alle in die erste Mannschaft des Vereins geschafft haben.