Der Landkreis Spree-Neiße hat die Beschränkungen zum Schutz von Hausgeflügelbeständen vor der Geflügelpest gelockert. Demnach wurde der Sperrbezirk, zu dem seit dem 30. Dezember die Dörfer Bärenklau, Grano, Groß Drewitz, Krayne, Lauschütz, Lübbinchen, Pinnow und Schenkendöbern gehörten, aufgehoben.
Laut Amtstierärztin Kathrin Thiele sind seit dem ersten Fund in einem Bestand in Krayne keine weiteren Erkrankungen festgestellt worden. „Nach drei infektionsfreien Wochen können wir daher das Sperrgebiet aufheben. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, dennoch bleiben wir in Alarmbereitschaft“, so Kathrin Thiele.

Beobachtungsgebiet zur Geflügelpest bleibt bestehen

Bestehen bleibe unterdessen das Beobachtungsgebiet. Es umfasse nunmehr Atterwasch, Bärenklau, Drewitz, Grabko, Grano, Groß Gastrose, Groß Drewitz, Guben inklusive seiner Ortsteile, Jänschwalde, Kerkwitz, Krayne, Lauschütz, Lübbinchen, Pinnow, Reicherskreuz, Schenkendöbern, Sembten, Schönhöhe und Tauer. Dort gilt unter anderem die Pflicht, wonach Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter Schutzvorrichtungen zu halten ist, die das Eindringen von Wildvögeln verhindern.
Zudem ist die Jagd auf Federwild untersagt. Und auch Geflügelausstellungen oder Geflügelmärkte sind untersagt. Jeder Verdacht auf eine Erkrankung an der Geflügelpest ist dem Landwirtschafts- und Veterinäramt des Kreises sofort zu melden, Telefon 03562 98618301, E-Mail veterinaeramt@lkspn.de. Alle Geflügelhalter seien angehalten, ihre Bestände besonders aufmerksam zu beobachten, so die Amtstierärztin.